Museen in Ulm/Neu-Ulm
: Diese Ausstellungen laufen zwischen den Jahren

Schwere Stoffe, leichte Küche, dreidimensionale Kunst: In den Museen von Ulm und Neu-Ulm ist in den Weihnachtsferien einiges geboten. Ein Überblick.
Von
Marcus Golling
Ulm/Neu-Ulm
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Museum Ulm - Ausstellung "Museum neu buchstabiert. Teil 2: M-Z" in der kunsthalle weishaupt

Ein Blick in die Ausstellung „Museum neu buchstabiert. Teil 2: M-Z“ in der Kunsthalle Weishaupt.

Volkmar Könneke
  • Museen in Ulm/Neu-Ulm bieten in den Weihnachtsferien viele Ausstellungen.
  • Im Ulmer Stadthaus läuft bis 12. Januar 2025 „Diogenes mit der Lötlampe“.
  • „Home Again“ in der Kunsthalle Weishaupt endet ebenfalls am 12. Januar.
  • „Al dente. Pasta & Design“ im HfG-Archiv endet am 19. Januar 2025.
  • Im Donauschwäbischen Zentralmuseum läuft die Ausstellung „Schwerer Stoff“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Alle Jahre wieder haben die Museen an Heiligabend und die meisten auch am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Danach aber ist eine gute Zeit, um kulturell das nachzuholen, wofür in den stressigen Wochen vor dem Fest kein Platz mehr im Kalender war. Und in manchen Häusern gehen Sonderausstellungen kurz nach den Ferien zu Ende, es ist also auch die letzte Chance.

Zum Beispiel im Ulmer Stadthaus: Dort läuft nur noch bis 12. Januar 2025 die von dessen Familie organisierte Schau über den Ulmer Goldschmied und Künstler Rudolf „Rex“ Dentler, „Diogenes mit der Lötlampe“. Der selbsternannte König von Ulm, bekannt für seine Thronreden am Schwörmontag, wäre 18. Dezember 100 Jahre alt geworden. Ebenfalls am 12. Januar endet „Home Again“, eine Ausstellung mit Fotografie und Videokunst zum Thema Zuhause, Migration und Erinnerung (Mo-Sa 10.18, Do 10-20, So/Fei 11-18 Uhr; geschlossen 24. und 25. Dezember).

In der Kunsthalle Weishaupt sind weiterhin zwei Ausstellung zu sehen: Im zweiten Stock „Anything but flat!“ mit dreidimensionalen Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt, unter anderem von John Chamberlain, Imi Knoebel, Lucio Fontana und Katja Strunz. Ein Stockwerk tiefer hat das Museum Ulm sein Ausweichquartier aufgeschlagen, derzeit mit dem zweiten Teil von „Museum neu buchstabiert“, von M wie Maschen bis Z wie Zierscheibe (Di-So 11-17 Uhr, geschlossen 24., 25. und 31. Dezember).

In der Pasta-Schau gibt es jetzt Pasta

Das zweite Standbein des Museums Ulm während der Sanierung ist das HfG-Archiv, wo am 19. Januar 2025 eine der bislang erfolgreichsten Ausstellungen endet: „Al dente. Pasta & Design“. Nach schwergewichtigen Festtagsspeisen wie Gans oder Raclette ist der Gedanke an einen Teller Nudeln durchaus verlockend. Dort gibt es übrigens auch die für die Schau designte Otl-Aicher-Pasta zu kaufen (Di-So 11-17 Uhr, geschlossen 24., 25. und 31. Dezember).

Kulinarisch schon eher weihnachtstypisch geht es im Museum Brot und Kunst zu, wo unter dem Titel „Verrückt nach Fleisch“ das nicht nur an den Festtagen vielerorts überdosierte Lebensmittel thematisiert wird, mit wissenschaftlichen Hintergründen und künstlerischen Positionen zum Thema (Mo 10-15, Di-So 10-17, Mi 10-19 Uhr, geschlossen 24., 25. und 31. Dezember)

Nicht mehr oder weniger leichte Küche, sondern „Schwerer Stoff“ ist das Thema der gleichnamigen Sonderausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum. Es geht um die enge Beziehung donauschwäbischer Frauen zu ihrer Kleidung – vom Arbeitsgewand bis zur Brautausstattung, von der Mädchentracht bis zum Totenkleid (Di-Fr 11-17, So/Fei 10-18 Uhr, geschlossen 24., 25. und 31. Dezember).

Ebenfalls im Endspurt befindet sich „Figur & Empfindung“ mit Werken des Bildhauers Gustav Seitz im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum, das auch am 1. Weihnachtsfeiertag geöffnet hat. Ein Anziehungspunkt für Familien ist die Mitmachausstellung „Was DU alles kannst!“ im Kindermuseum. Für deren Besuch wird eine Zeitfenster-Reservierung per Mail dringend empfohlen (Di/Mi 13-17, Do/Fr 13-18, Sa/Sa/Fei 10-18, 25. Dezember und Neujahr 13-18 Uhr, 24. und 31. Dezember geschlossen).