Kulturprogramm 2026: Der „Roggenburger Sommer“ kehrt in die Klosterkirche zurück

Die „Große Roggenburgerin“: Die Orgel soll diesen Sommer wieder bei Konzerten erklingen.
Kloster Roggenburg- Kloster Roggenburg feiert „900 Jahre“ – Sanierung geht im Jubiläumsjahr weiter.
- „Roggenburger Sommer“ kehrt in die Klosterkirche zurück; Orgelkonzerte starten wieder.
- Neues Format „(Orgel)Klang und Wort“: 5. Juli (Still/Münch), 18. Oktober (Roubal/Waigel).
- Programm-Highlights: 6. April Trio d'Accord; 25. April Orgelwanderung; 21. Juni Oratorien.
- Weitere Termine: 11. Juli Cash-N-Go; 10. Oktober Maxjoseph; 30. Oktober „Wein and Crime“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
900 Jahre alt wird das Kloster Roggenburg in diesem Jahr: ein großes Jubiläum, das man eigentlich nicht auf der Baustelle feiern wollen. Aber wie es immer so ist: Die Arbeiten haben sich verzögert, die Außengerüste an der Kirche werden dem Bildungszentrum zufolge noch einige Monate stehen bleiben. Im Innenraum sollten sie aber bis zur Jahresmitte (weitgehend) verschwunden sein. Gute Nachrichten für die Pfarrgemeinde – und für die Kulturreihe „Roggenburger Sommer“, die damit nach längerer Pause wieder in das Gotteshaus zurückkehren kann.
Die „Große Roggenburgerin“ wird also (wenn keine weitere Verzögerung eintritt) endlich wieder für das Publikum erklingen, wobei sich die Organisatoren für die Saison 2026 etwas Neues überlegt haben: Statt reiner Konzerte gibt es „(Orgel)Klang und Wort“, einmal mit dem früheren Trierer Domorganisten Josef Still und der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch (5. Juli), einmal mit dem Prager Organisten Vladimír Roubal und dem früheren Bundesfinanzminister Theo Waigel (18. Oktober).
Auftakt in der Klosterbibliothek
Der Sommer beginnt in Roggenburg aber schon früher und hat noch viel mehr Kultur zu bieten: Zum Auftakt am Ostermontag spielt das Trio d'Accord in der Klosterbibliothek „Meisterwerke der Kammermusik“, unter anderem von Beethoven und Schubert (6. April). Wer gut zu Fuß ist, kann sich einer 12,5 Kilometer langen Orgelwanderung durch das Roggenburger Klosterland anschließen (25. April).
Daniela de Santos lässt dann im Klosterrefektorium ihre Panflöte erklingen (13. Juni), bevor das Vokalensemble Animato und das Orchester La Banda die frühbarocken Oratorien „Jephte“ und „Jonas“ des Italieners Giacomo Carissimi zur Aufführung bringen – dann bereits wieder in der Klosterkirche (21. Juni).
„In Rilkes Garten“ entführen Micael Gelius (Klavier) und Alexander Wagner (Lyrik) in der Bibliothek (28. Juni). Wirklich ins Freie geht es dann mit Cash-N-Go: Das Augsburger A-cappella-Ensemble singt im Innenhof des Klosters (11. Juli). Das Festivalfinale im Herbst bietet dann wieder Indoor-Programm: neue Volksmusik mit der Gruppe Maxjoseph (10. Oktober) sowie „Wein and Crime“ mit Helga Becker (30. Oktober), beides im Festsaal des Klostergasthofs.
Karten gibt es auf kloster-roggenburg.de, per E-Mail an kartenreservierung@kloster-roggenburg.de oder unter Telefon 07300/9611-550.

