Junge Ulmer Kunst: So kreativ ist Ulm – die Förderpreisträger 2025

Das Kollektiv Moving Toppings erhält den Preis in der Sparte Darstellende Kunst.
Flavia Mash- Ulm vergibt Förderpreis Junge Ulmer Kunst 2025 in sechs Sparten, dotiert mit je 2000 Euro.
- Preisträger: Moritz Grevel (Literatur), Shaam Joli (Film), Lea Stephany & Matthias Gmeiner (Bildende Kunst).
- Moving Toppings (Tanz) und Eva Möritz (Klassische Musik) werden ebenfalls ausgezeichnet.
- Annika Dietmann erhält Preis für Populäre Musik – Sängerin und Songwriterin mit früher Bühnenkarriere.
- Preisverleihung am 14. November 2025 im Stadthaus Ulm, gestaltet von den prämierten Künstler*innen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit dem Förderpreis Junge Ulmer Kunst unterstützt die Stadt Ulm alle zwei Jahre Menschen beim Start in eine professionelle künstlerische Karriere – in der Musik, in der Bildenden Kunst, in der Literatur, im Film oder am Theater. Jeweils 2000 Euro an Preisgeld gibt es pro Sparte. Rund 80 Bewerbungen sind in diesem Jahr bei der Kulturabteilung eingegangen. Mittlerweile haben die sechs Fachjurys getagt und ihre Preisträgerinnen und Preisträger festgelegt.
Der Preis in der Sparte Literatur geht an Moritz Grevel. Der Abiturient aus Ulm hat bereits Erzäh-lungen, einen Ulm-Krimi und preisgekrönte Gedichte veröffentlicht. Nun möchte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studieren. Seine kreative Vielfalt und sein Engagement spiegeln sich laut Jury in vielen Auszeichnungen und in seinem Interesse wider, gesellschaftliche Themen und persönliche Geschichten literarisch zu erforschen.
Im Bereich Film wird Shaam Joli ausgezeichnet. Die syrische Filmemacherin nutzt den Film als Plattform, um Geschichten über Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen zu erzählen und denen eine Stimme zu geben, die oft übersehen werden.
Die Jury im Bereich Bildende Kunst entschied sich, den Preis zu splitten. Ausgezeichnet werden Lea Stephany und Matthias Gmeiner. Stephany verbindet in ihren Werken textile Elemente, insbesondere Wolle und sichtbare Nähte, mit Malerei. Matthias Gmeiner fokussiert laut Jury auf die flüchtige, ambivalente Natur von Bildern und die Suche nach dem Unsichtbaren hinter der Oberfläche.
Mehr Sichtbarkeit für Tanz in der Stadt
Das Tanzkollektiv Moving Toppings aus Ulm erhält den Förderpreis in der Sparte Darstellende Kunst. Die beiden Künstlerinnen wollen die Sichtbarkeit, Vernetzung und professionelle Förderung lokaler Tänzerinnen und Tänzer stärken.
In der Sparte Klassische Musik konnte sich beim Vorspiel in der Musikschule Ulm die Sopranistin Eva Möritz durchsetzen. Sie wuchs in Ulm auf, wo sie bereits in jungen Jahren in verschiedenen Ensembles aktiv war. Während ihres Studiums in Leipzig und Rom sammelte sie vielfältige Erfahrungen im Bereich Konzert und Liedliteratur, sowohl als Solistin als auch in Kammermusikensembles. Heute singt sie auf nationalen und internationalen Bühnen.
Die Jury im Bereich Populäre Musik hat sich beim öffentlichen Vorspiel im Liederkranz entschieden, die Ulmer Singer-Songwriterin Annika Dietmann auszuzeichnen. Sie begann bereits als Kind im Alter von sechs Jahren mit Bühnenauftritten. 2019 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Unplugged Session“.
Die Preisverleihung für den Förderpreis Junge Ulmer Kunst findet am 14. November 2025, 19 Uhr, im Stadthaus Ulm statt. Das Rahmenprogramm wird von den jungen Kreativen selbst gestaltet. Die Trophäen wurden wie in den vergangenen Jahren von den Auszubildenden der Wieland-Werke AG hergestellt.


