Expo 2025 in Japan
: Albert Einstein empfiehlt das Museum „Die Einsteins“ in Ulm

Der Physik-Nobelpreisträger ist – neben Rotkäppchen – einer der „Culture Friends“, mit denen das Publikum am deutschen Pavillon in Osaka interagieren kann.
Von
Marcus Golling
Osaka/Ulm
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Albert Einstein ist in der App natürlich eine Comicfigur.

Albert Einstein ist in der App natürlich eine Manga-Figur. Die Frisur ist aber weitgehend authentisch.

Expo 2025 Osaka - Wa! Germany
  • Expo 2025 in Osaka: Deutscher Pavillon präsentiert Kulturprogramm „Culture Connect“.
  • Manga-Figur Albert Einstein bewirbt das 2024 eröffnende Museum „Die Einsteins“ in Ulm.
  • App bietet Infos zu deutschen Kulturfiguren wie Einstein, Beethoven und Rotkäppchen.
  • App verzeichnet wöchentlich 30.000 Zugriffe während der 26-wöchigen Expo.
  • Fokus des Pavillons: Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Architektur und Kultur.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ulm ist – nach Einschätzung vieler seiner Bürgerinnen und Bürger – eine Weltstadt. Für eine Weltausstellung hat es bisher trotzdem nicht ganz gereicht, auch die Expo 2025 findet (bis 13. Oktober) in der japanischen Millionenstadt Osaka statt und nicht in der 130.000-Einwohner-Metropole an der Donau. Aber natürlich: Ulm ist irgendwie auch mit dabei. Und wird vom berühmtesten (gebürtigen) Ulmer, dem Nobelpreisträger Albert Einstein, sogar empfohlen.

Der eigentliche Gast ist freilich die Bundesrepublik, im deutschen Pavillon geht es um Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit, um Architektur, Kultur und mehr. Dabei sind die Macher überzeugt, „mit einem außergewöhnlichen Kulturprogramm mit dem Titel ‚Culture Connect‘ (zu) begeistern“.

Dieses verspreche „ein authentisches Erlebnis, das die deutsche Kultur auf charmante und unterhaltsame Weise zum Leben erweckt“.

Weiter ist auf der Website zu lesen: „Präsentiert wird das Kulturprogramm von den Culture Friends, die bekannte Charaktere der deutschen Kulturlandschaft darstellen“: Ludwig van Beethoven, Rotkäppchen, der Fußballer Makoto Hasebe (der Japaner spielte 15 Jahre in der Bundesliga und wurde Meister, Pokalsieger und Europa-League-Gewinner) – und eben Albert Einstein.

In der Warteschlange vor dem Pavillon können Interessierte über eine App mit diesen im niedlichen Manga-Stil gestalteten Culture Friends interagieren, etwas über deren Herkunft erfahren und darüber, was sie auszeichnet.

Auch japanische Besucher bekommen einen Hinweis auf das Museum "Die Einsteins" in Ulm

Auch japanische Besucher bekommen einen Hinweis auf das Museum "Die Einsteins" in Ulm

Expo 2025 Osaka - Wa! Germany

Einstein berichtet unter anderem, dass er in Ulm geboren und in München aufgewachsen sei. Und am Schluss seiner Biografie gibt er sogar einen Hinweis auf das 2024 eröffnete Museum „Die Einsteins“ am Ulmer Weinhof. Dort gebe es mehr zu erfahren über sein Leben in Deutschland und seine Familiengeschichte.

Entwickelt wurde die App von der Agentur Voss + Fischer in Frankfurt. Nach deren Angaben verzeichnet die Anwendung jede Woche rund 30.000 Zugriffe, das ergibt rund 780.000 Kontakte während der 26 Wochen, in der die Expo für den Besucherverkehr geöffnet ist. Viel Werbung für die Weltstadt Ulm und „Die Einsteins“.