Drama „Rose“
: Sandra Hüller gewinnt als beste Schauspielerin bei Berlinale

Es ihre zweite Berlinale-Auszeichnung als beste Schauspielerin: Sandra Hüller ist für ihre Rolle im Drama „Rose“ ausgezeichnet worden.
Von
dpa
Berlin
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76. Berlinale - Preisverleihung: 21.02.2026, Berlin: Die Schauspielerin Sandra Hüller hat bei der 76. Berlinale den Silbernen Bären für die beste Darstellerin gewonnen und zeigt ihre Auszeichnung bei einem Fototermin nach der Verleihung. Foto: Ronny Hartmann/POOL AFP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Schauspielerin Sandra Hüller hat bei der 76. Berlinale den Silbernen Bären für die beste Darstellerin gewonnen.

Ronny Hartmann/POOL AFP/dpa
  • Sandra Hüller gewinnt Silbernen Bären als beste Darstellerin bei der 76. Berlinale.
  • Auszeichnung für Hauptrolle im Drama „Rose“ von Markus Schleinzer.
  • Handlung: Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus, wird entlarvt.
  • Zweite Berlinale-Ehrung: 2006 Silberner Bär für „Requiem“; 2024 Oscar-nominiert.
  • Hüller trainierte Kraft und Kampf für die Rolle; Film in Schwarz-Weiß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Schauspielerin Sandra Hüller ist bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet worden. Die 47-Jährige erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle im Drama „Rose“ von Markus Schleinzer.

Hüller verkörpert darin eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einem kleinen, abgelegenen Dorf als Mann ausgibt. Einzig so sieht sie die Chance auf ein freies, selbstbestimmtes Dasein. Als sie entlarvt wird, kennt die Dorfgemeinschaft kein Erbarmen. Der österreichische Regisseur Schleinzer erzählt die Geschichte in strengen Schwarz-Weiß-Bildern.

Zweite Schauspiel-Auszeichnung bei der Berlinale

Die Thüringerin gewann bereits 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin für ihre Rolle in dem Drama „Requiem“. 2024 war sie für ihre Hauptrolle im Justizdrama „Anatomie eines Falls“ für einen Oscar nominiert.

„Rose“ beleuchtet das noch heute aktuelle Thema der Stigmatisierung und Unterdrückung von Menschen, die einen von vermeintlichen Normen abweichenden Lebensstil führen möchten. Im Interview der dpa erzählte Hüller, sie habe für die Rolle Krafttraining und Kampftraining absolviert.