Donaufest 2026
: Stadtkapelle Ulm spielt „Donau-Symphonie“ – Vorverkauf beginnt

Frank Wildhorns Liebeserklärung an den Fluss erklingt am 12. Juli 2026 im CCU erstmals in einer Fassung für Blasorchester. Die Idee zum Werk stammt aus Ulm.
Von
Marcus Golling
Ulm
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Franco Hänle leitet die Stadtkapelle Ulm und dirigiert auch das Konzert im CCU.

Franco Hänle leitet die Stadtkapelle Ulm und dirigiert auch das Konzert im CCU.

Nadja Wollinsky
  • Stadtkapelle Ulm uraufführt am 12. Juli 2026 im CCU die „Donau Symphonie“ für Blasorchester.
  • Idee zum Werk stammt aus Ulm; Feucht bat Wildhorn am Donauufer um die Komposition.
  • Original erklang im November 2022 im Wiener Musikverein; Ulm-Premiere war im Juli 2024.
  • Wildhorns Werke in Ulm: „Dracula“ 2021, „Odessa Symphonie“ Juli 2025; „Einstein“ März 2025 in St. Gallen.
  • Zusätzlich: Gershwins „Rhapsody in Blue“ mit Julia Rinderle; Vorverkauf startet auf allgaeu-concerts.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der SÜDWEST PRESSE hatte es Walter Feucht schon im Dezember verraten: 2026 wird wieder Musik seines Lieblingskomponisten Frank Wildhorn in Ulm aufgeführt. Jetzt hat das Veranstalterteam aus Donau 3 FM, Allgäu Concerts und dem Backmittel-Unternehmer Feucht das Konzert offiziell angekündigt: Zum Abschluss des Internationalen Donaufestes wird am Sonntag, 12. Juli 2026, 19 Uhr, Wildhorns „Donau-Symphonie“ in einer Neufassung für sinfonisches Blasorchester von der Stadtkapelle Ulm im CCU uraufgeführt.

Die Geschichte des Originalwerkes ist eng mit Ulm verbunden: Feucht hatte seinen Freund Wildhorn selbst gebeten, eine „Donau-Symphonie“ zu komponieren – auf einem Spaziergang am Ulmer Donauufer. Erstmals live zu hören war diese dann im November 2022 im Wiener Musikverein, gespielt von den Wiener Symphonikern. Das renommierte Orchester war auch im Juli 2024 bei der Ulm-Premiere auf dem Münsterplatz zu hören.

Wildhorns „Dracula“ biss schon in Ulm zu

Der Amerikaner Frank Wildhorn, geboren 1959, gehört zu den erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart, von ihm stammt die Musik von Broadway-Erfolgen wie „Jekyll & Hyde“ oder „Dracula“, das Vampir-Musical wurde 2021 auch auf der Ulmer Wilhelmsburg gespielt.

Einem besonders berühmten Sohn der Stadt hat er ebenfalls schon ein Denkmal gesetzt: „Einstein – A Matter of Time“ wurde im März 2025 in St. Gallen uraufgeführt. In Ulm erklang dafür im Juli 2025 die „Odessa-Symphonie“,  wenn auch wegen eines Unwetters nicht komplett. An beiden Projekten war der Ulmer Unternehmer Feucht als Förderer beziehungsweise Mitveranstalter beteiligt.

Eng zusammen arbeitet Wildhorn mit dem Arrangeur Kim Scharnberg, der nun auch die Blasorchester-Fassung der „Donau-Symphonie“ erarbeitet hat. Neben dieser Liebeserklärung an den großen Fluss spielt die Stadtkapelle Ulm unter der Leitung von Franco Hänle am 12. Juli im CCU auch George Gershwins „Rhapsody in Blue“ mit Klaviersolistin Julia Rinderle.

Karten für das Konzert gibt es ab sofort auf allgaeu-concerts.de, in der Tourist-Info im Stadthaus Ulm und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.