
kultur: Bukahara: Der Geist der weiten Welt im Roxy
Die Kölner Band Bukahara bringt vor 550 Zuhörern den Geist der weiten Welt ins Ulmer Roxy.
Max von Einem, bei Bukahara der große Wuschelkopf mit Posaune, bewies Selbstironie, als er die Großen aufforderte, die Kleinen nach vorne zu lassen. Früher gab es solche Probleme nicht. Da flätzten sich Konzertgänger auch gemütlich auf dem Boden, besonders wenn es ruhig und stimmungsvoll wurde. Heute steht man selbst bei den sehr entspannt musizierenden Tijuana Cartel von der australischen Gold Coast. Das nach einem mexikanischen Drogenkartell benannte Trio eröffnete mit einer lateinamerikanische und orientalische Einflüsse verarbeitenden Melange aus Ethno–Perkussion, Electro–Beats und Flamenco–Gitarre für die Hauptattraktion Bukahara, die 550 Besucher ins Roxy lockte.