Ariane Müller im Podcast: „Bin auch froh, wenn ich wieder meine Ruhe habe“

Kabarettistin und Musikerin Ariane Müller aus Ulm ist in einer Folge des Podcasts „Kultur? Echt jetzt!“ zu hören.
Enrico Meyer- Musikerin und Kabarettistin Ariane Müller aus Ulm ist im Podcast „Kultur? Echt jetzt!“ zu hören.
- Der Podcast stellt Künstler*innen aus Städten im Südwesten vor, darunter auch Ulm.
- Müller ist Teil des preisgekrönten Kabarett-Duos Suchtpotenzial, ausgezeichnet 2019.
- Im Podcast spricht sie über Kabarett, Mutterschaft und ihre Verbindung zu Ulm.
- Suchtpotenzial tritt am 20. Februar 2026 mit „Hitstorm“ in der Ulmer Roxy-Werkhalle auf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Kultur? Echt jetzt!“: So heißt der neue Podcast der Tourismus Marketing Baden-Württemberg. Seit Dezember stellt die Moderatorin und Schauspielerin Thelma Buabeng Künstlerinnen und Künstler aus den Städten des Südwestens vor. Ganz vorn mit dabei ist neben Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim und Stuttgart auch Ulm. In dem Podcast, bestehend aus neun Folgen, in der jeweils eine kulturschaffende Person zu Wort kommt, soll es vor allem um die Frage gehen, was Kultur für sie in der heutigen Zeit bedeutet. Eine davon: Ariane Müller aus Ulm.
Eigentlich wollte sie Journalistin werden, doch schon während des Studiums stellte sie fest, dass sie komplett ausgebuchte Musikerin war. Bereits mit 17 Jahren brachte sie mit ihrer Theatergruppe eigene Musicals raus, hatte als Mädchen aus einer musikalischen Familie selbst schon früh Musik im Blut. Heute bildet sie gemeinsam mit der Sängerin Julia Gámez Martin („Sie ist sich für nichts zu blöd“) das preisgekrönte Kabarett-Duo Suchtpotenzial, das 2019 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis prämiert wurde. Moderatorin Buabeng lobt: „geile Performerinnen“ und „Frauen mit Power“. Müller selbst: „Manche hassen es auch, das muss man zugeben.“
Suchtpotenzial beim Kabarett
In der Podcastfolge „Suchtpotenzial und Spielfreude“ spricht Müller mit Buabeng beispielsweise über Kabarett, Mutterschaft, das Improvisieren und den „Aquarium 85“-Abend im Podium. Sie erzählt von ausverkauften Premieren, vergessenen Textpassagen, die das Publikum für geplante Nummern hält, und warum sie trotz Familie an Silvester große Gala-Auftritte im Ulmer Roxy plant. (Für die erste Show um 17 Uhr gibt es übrigens noch Tickets.)
Müller, in Ulm verwurzelt, verbindet in ihrer Kunst lokale Themen mit kabarettistischer Kreativität und zeigt, wie persönliche Erfahrungen, Alltag und Stadtleben zu künstlerischer Inspiration werden. Berlin sei cool, aber: „Ich bin auch froh, wenn ich wieder meine Ruhe habe.“ Natürlich spricht Müller auch über ihre Heimatstadt gewohnt schnoddrig: „Du hast eigentlich alles, aber von allem nicht sehr viel.“ Und auch in Neu-Ulm gebe es „supercoole Ecken“, sagt sie: „Wir lassen uns von Markus Söder nicht spalten, für uns ist alles eins.“
Auch mit Suchtpotenzial tritt Ariane Müller übrigens demnächst wieder in Ulm auf: Am 20. Februar 2026 mit dem Programm „Hitstorm“ in der Roxy-Werkhalle. Der Podcast „Kultur? Echt jetzt!“ kann bei den bekannten Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music abgerufen werden.
