Aktion 100.000: Heeresmusikkorps spielt Schwungvolles zum Finale

Dominik Koch leitete das Konzert im CCU.
Dave Stonies- Heeresmusikkorps Ulm begeistert bei Neujahrskonzert im ausverkauften CCU.
- Major Dominik Koch leitet das sinfonische Blasorchester.
- Ulmer Spatzen Chor erweitert Klangspektrum, singen „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg.
- Sechs flotte Stücke nach der Pause, darunter „An der schönen blauen Donau“ und „Tritsch-Tratsch-Polka“.
- Konzert endet traditionell mit dem „Radetzky-Marsch“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Abschluss der Aktion 100.000 hat das Heeresmusikkorps Ulm im CCU sein Neujahrskonzert gegeben. Am späteren Sonntagnachmittag (26. Januar 2025) begann das Programm mit der Ouvertüre zur Operette „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé. Schon mit den ersten Tönen zeigte das Orchester seine hohen Qualitäten als sinfonisches Blasorchester: In allen Registern funkelten die Töne und mischten sich unter der zupackenden Leitung von Major Dominik Koch zu einem satten Klang, der das Publikum begeisterte. Harfe und Kontrabass unterstützten das Orchester.
Aus fünf Teilen des opernhaften Musicals „Candide“ von Leonard Bernstein folgte eine Suite, die nach der Arie „Glitter And Be Gay“ – deren Koloraturen von Flöte und Oboe brillant nachempfunden wurden – auch das hoffnungsvolle Finale „Make Our Garden Grow“ beinhaltete. Mit einem Mix aus Melodien der Puccini-Oper „Madama Butterfly“ ging es klangreich weiter.
Zum Orchester kamen die Ulmer Spatzen in großer Zahl hinzu, die mit ihren Stimmen das Klangspektrum passend erweiterten. Sie waren ein wichtiger Part im Stück „Wir ziehen in den Frieden“, das Udo Lindenberg 2018 geschrieben hatte. Zwei Sängerinnen lasen Artikel 3 des Grundgesetzes und Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor. Der wunderbare Chorgesang blieb manchmal wegen der Übertragung aus zwei Lautsprechern unverständlich.
Nach der Pause spielte das Heeresmusikkorps sechs flotte Stücke verschiedener Komponisten, die teilweise kürzer dauerten als die Zwischenmoderationen. Bei Lehár, Strauß-Sohn, Hellmesberger, Rachmaninoff und Josef Strauß konnten die Musikerinnen und Musiker ihr stupendes Können als Gruppe und im Solo vielfältig unter Beweis stellen.
Zum Walzer „An der schönen blauen Donau“ waren die Ulmer Spatzen wieder dabei und sangen, nun verständlicher, den später unterlegten Text „Donau, so blau“. Auch die erste Zugabe wurde mit einem nachgedichteten Text musiziert: die „Tritsch-Tratsch-Polka“. Danach konnte als Schlussstück nur noch der „Radetzky-Marsch“ folgen.
