100 Jahre Museum Ulm: Zum Jubiläum wird der Fried-Bau zum Auktionshaus

Eine Ente von Matthias Garff blickt auf ein Gemälde von Christopher Lehmpfuhl: eine Impression aus der Ausstellung.
Matthias Kessler- Museum Ulm feiert 100 Jahre mit Festprogramm ab 2. Oktober 2025, inkl. Kunstauktion.
- Lose ab 20. September 2025 im Fried-Bau besichtigbar, teils online ersteigerbar.
- Highlights: Kunstwerke von Christopher Lehmpfuhl (Startgebot unter 12.500 €) und Otl Aicher.
- Kuriositäten wie ein Teleskop und das „Ulmer Duftwerk“ (Schmuckstück) ergänzen die Auktion.
- Versteigerung am 4. Oktober 2025 mit Drinks, Häppchen und Live-Musik (Tickets: 39 €).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Idee war zuerst: 100 Arbeiten für 100 Jahre Geschichte. Dass es sogar 118 geworden sind, zeigt auch, wie gut die Institution in der Bürgerschaft verankert ist. Ab 2. Oktober 2025 feiert das Museum Ulm mit einem umfangreichen Programm sein 100-jähriges Bestehen, dieses umfasst auch eine Kunstauktion. Bereits ab Samstag, 20. September 2025, können die Lose vorab im ersten Stock des Fried-Baus besichtigt werden: Es gibt viel zu entdecken, auch ein paar Kunst-Schnäppchen.
In einigen großen Museen organisieren die Fördervereine regelmäßig Benefiz-Auktionen. Hinter der Ulmer Versteigerung steht eine andere Idee, wie Direktorin Stefanie Dathe erklärt: Diese soll auch Spenden generieren, vor allem aber sei sie ein Dankeschön an die Galerien sowie Künstlerinnen und Künstler, die das Museum begleitet und unterstützt hätten.
Von 20 Euro bis 12.500 Euro
Das Spektrum ist groß: Bereits für 20 Euro bekommt man per Sofortkauf ein Plakat von Klaus Staeck. Am oberen Ende steht ein Gemälde des Freiluftmalers Christopher Lehmpfuhl – Galeriepreis 12.500 Euro, das Startgebot liegt deutlich darunter. Es soll ein Highlight der Versteigerung mit Auktionator Martin Mäntele werden. Für einige Lose kann man auch online bieten.
Stark vertreten sind wichtige Namen der Region, etwa Otl Aicher, Birte Horn oder Thomas Kahl. Neben Kunstwerken gibt es Kuriositäten wie ein historisches Teleskop sowie ein von Goldschmiedin Regine Boemans kreiertes Schmuckstück, das „Ulmer Duftwerk“, eine Hommage an die duftspendenden „Bisamäpfel“ der Frühen Neuzeit, erhältlich in Silber und Gold.
Bis zum Auktionstag ist das Museum Ulm täglich außer Montag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Zugang erfolgt über die Schelergasse, der Eintritt ist frei. Die Versteigerung am Samstag, 4. Oktober, ist Teil eines Festabends, der Ticketpreis von 39 Euro beinhaltet Drinks, Häppchen und Live-Musik ab 18 Uhr. Erhältlich sind die Karten an der Museumskasse sowie im HfG-Archiv und der Kunsthalle Weishaupt.

