
Im Stuttgarter Landesmedienzentrum saß das Geld locker - vor allem für private Anschaffungen.
Lichtgut/Leif PiechowskiWas kostet die Welt?
15. Juli 2026
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Im Stuttgarter Landesmedienzentrum saß das Geld locker - vor allem für private Anschaffungen.
Lichtgut/Leif Piechowskieine Taxifahrt für 1000 Euro, eine Teambuilding-Party für 12.000? Bezahlt mit den Kreditkarten, die alles aufs Landeskonto buchen. Das Landesmedienzentrum (LMZ) scheint ein fideler Laden gewesen zu sein. Das, was der Rechnungshof aufgedeckt hat, ist ein veritabler Skandal. Völlig unkontrolliert konnten die Führungskräfte über Geld verfügen, offensichtlich schaute niemand so genau hin. Denn es hätte eigentlich auffallen müssen, wenn Beträge dieser Größenordnung für offensichtlich private Zwecke ausgegeben werden. Dabei ist die kriminelle Energie der Mitarbeiter die eine Sache – vor solchen Verfehlungen sind weder Behörden noch private Unternehmen gefeit. Viel schlimmer ist die fehlende Kontrolle. Wenn an dieser Stelle derart unverfroren Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen wird, wie sieht es dann in anderen Behörden aus? Der Vertrauensverlust ist groß – und deshalb ist es gut, dass das LMZ aufgelöst und zerschlagen wird. Hier lesen Sie mehr.
Kommen Sie gut in diesen Donnerstag!
Ihr Ulrich Becker





