
Auf der Suche nach den verlorenen Steuermilliarden: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil.
Soeren Stache/dpaWo sind bloß die Milliarden?
7. Mai 2026
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
stellen Sie sich vor, Sie wären ernsthaft krank. Ihr Arzt stellt die richtige Diagnose. Es gibt ein Medikament, das Sie heilen kann. Das einzige Problem: Es schmeckt ziemlich bitter – aber es könnte Ihr Leben retten. Würden Sie zögern, es zu nehmen? Wohl kaum. Die Bundesregierung befindet sich gerade in diesem Zustand – die Diagnose ist gestellt, alles liegt auf dem Tisch. Finanzminister Lars Klingbeil hat das bei der Vorstellung der Steuerschätzung wieder einmal deutlich klargemacht. Die Einnahmen steigen längst nicht mehr so wie noch vor wenigen Monaten erwartet. Was nicht heißt, es wäre kein Geld mehr da – nur nicht mehr ganz so viel. Die Medizin dagegen wären Einsparungen. Es wäre nicht einmal eine bittere Radikalkur notwendig – man müsste einfach nur beginnen, um auf den Weg der Besserung zu gelangen. Jeder weiß es, niemand will es. Dummerweise sterben Patienten gelegentlich sogar an einer verschleppten Erkältung. Es wird Zeit, die Medizin zu nehmen. Hier lesen Sie mehr.
Kommen Sie gut in diesen Freitag und das Wochenende!
Ihr Ulrich Becker





