
Der nächste Rettungsversuch für Timmy beginnt. Ob Timmy das allerdings so gut findet, weiß niemand.
Philip Dulian/dpaDas traurige Timmy-Theater
Gestern
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
unter den irrationalen Gefühlen ist die Tierliebe wohl eines der seltsamsten. Aus dem Todeskampf eines Buckelwals, der sich offensichtlich auf seinen Zügen durch die Meere verirrt hat und seinen Irrtum aller Wahrscheinlichkeit mit dem Leben bezahlen muss, wird ein Thema, das die Republik spaltet. Während wöchentlich Millionen Schweine und Hühner auf jämmerlichste Art und Weise ihr Leben verlieren und verwurstet werden, entspinnt sich um Timmys Schicksal ein öffentliches Drama. Eine hinreichende Erklärung für diese schizophrene Haltung gibt es nicht. Liegt es an der deutschen Natursehnsucht? Wollen wir am Einzelschicksal der einen Kreatur all das wieder gutmachen, was wir der Tierwelt über Jahrhunderte angetan haben? Oder sind wir nur sentimentale Weicheier, die den natürlichen Zyklus des Werdens und Vergehens nicht mehr ertragen? Man weiß es nicht genau. Klar ist hingegen, dass der arme Wal Timmy mit unendlichen Qualen dafür zahlen muss, dass sich einige selbst ernannte Tierschützer besser fühlen. Ein grausiger Wal-Abgesang. Hier lesen Sie mehr.
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