
Die Begleitung schwerkranker Kinder und ihrer Familien bringt auch viel Leben, Lachen und besondere Freude mit sich, sagen sie: Anja Reuß, Susanne Haase und Rita Leonard (von links) sind Teil des fünfköpfigen Orga-Teams vom Pädiatrischen Palliativnetzwerk Tübingen/Reutlingen. Auf dem Foto fehlen Dr. Astrid Kimmig und Dietmar Stooß.
Mia DumontHilfe für Familien schwerkranker Kinder
10. Juni 2026
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
In Süddeutschland bewegt vieles die Menschen – von engagierten Netzwerken in der Pflege bis zu neuen Hilfsangeboten für Familien, Schulen und Kitas. Dieser Newsletter skizziert kompakt, worum es in den jüngsten Berichten geht, liefert wichtige Namen, Daten und Zahlen und lädt dazu ein, tiefer einzutauchen.
Pädiatrisches Palliativnetzwerk stärkt Familien
Wenn Kinder oder Jugendliche eine lebensverkürzende Diagnose erhalten, ist das für Familien ein Schlag. Das Pädiatrische Palliativnetzwerk in Tübingen und Reutlingen holt seit fünf Jahren Physiotherapeuten, Logopäden und niedergelassene Kinderärzte mit ins Boot – und damit den Tod aus der Tabuzone.
Pflege-Lobby in Baden-Württemberg formiert sich
In Ulm und im Land formiert sich mit „Wir pflegen!“ ein Landesverein, der pflegenden Angehörigen endlich eine starke Stimme geben will – angetrieben von Betroffenen wie Friederike Römer aus Heidelberg. Vorstandsmitglied Sebastian Fischer verweist auf eine gewaltige Zahl: 86 Prozent der Pflege wird von Angehörigen geleistet, ein gesellschaftlicher Wert von über 200 Milliarden Euro pro Jahr.
Psychologische Hilfe direkt an Ulmer Schulen
Ulm setzt das erfolgreiche „Panda“-Konzept dauerhaft fort: In den familienstärkenden Diensten (FSD) arbeiten fünf Psychologinnen mit halben Stellen direkt an fünf Schulen und bieten niederschwellige Einzelfallberatung. Bereits 104 Schülerinnen und Schüler wurden begleitet. Die Themen reichen von Prüfungsangst über familiäre Belastungen bis zu Ausgrenzung.
Jugendschutz-Debatte am Sportplatz in Fischingen
In Fischingen sorgt ein privat finanzierter Snackautomat am Sportheim für Diskussionen: Dort werden neben Schokoriegeln auch Energydrinks und E-Zigaretten angeboten – mit Alterscheck für Vapes, aber ohne Altersnachweis für Energy Drinks. Das gefällt nicht allen.
Viel Freude beim Weiterlesen und Entdecken.
Ihre Redaktion der Südwest Presse





