Bei den vielen Angeboten rund um den 29. November 2019 ist man schnell versucht gar nicht mehr zu hinterfragen, ob es sich dabei wirklich um ein gutes Angebot handelt? Und da diese als kurzfristig beworben werden, ist der Käufer oft versucht schnell zu handeln. Gerade Online gibt es zahlreiche Black-Friday-Deals zu technischen Geräten. Was da ein guter Preis ist - und was nur als solcher beworben wird - ist nicht immer klar.

Black Friday 2019 Göppingen Black-Friday-Skepsis in der Stauferstadt

Göppingen

Diese Tipps solltest du bei Black-Friday-Deals beachten

Das Europäische Verbraucherschutzzentrum (EVZ) rät zur Geduld und gründlicher Recherche. Zudem gibt es diese Tipps gegen Spontankäufe heraus.

  • 1. Tipp - Vorsicht bei Werbeversprechen: Satte Rabatte von bis zu 70 Prozent werden gerne mal beworben. Diese beziehen sich in der Regel auf den vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis für den Handel. Diese UVP ist aber kaum ein marktüblicher Preis, erklärt das EVZ. Ob es wirklich ein Schnäppchen ist, prüft man besser noch einmal über die gängigen Preissuchmaschinen und Angebote im stationären Handel. Dort kann man durch Handeln häufig Nachlässe erhalten.
  • 2. Tipp - Um welches Produkt handelt es sich genau? Manch ein Rabattangebot ist auf den zweiten Blick gar nicht günstig. Oft unterscheiden sich einzelne Produkte nur durch geringe Unterschiede im Namen oder der Produktnummer. Deswegen lohnt immer ein genauer Blick in die Produktbeschreibung. Entspricht sie der angebotenen Ware? Vielleicht ist das günstige Notebook ja in Wirklichkeit eine wesentlich schwächer ausgestattete Variante mit ähnlicher Produktbezeichnung.
  • 3. Tipp - Bedingungen gut prüfen: Wie hoch sind die Versandkosten? Und wie sieht es mit der Lieferzeit aus? Wer das nicht vor dem Kauf prüft, wartet nachher ewig auf seine Ware - oder ärgert sich über hohe Versandkosten.
  • 4. Tipp - Sicherheit: Achtung bei Vorkasse: Manch eine Schnäppchenbude schickt Ware nur gegen Vorkasse. Hiervor warnen die Verbraucherschützer ausdrücklich. Besser sind Händler mit etablierten Zahlungswegen wie Rechnung, Kreditkarte oder Zahlungsdienstleister wie Paydirect, ApplePay, GooglePay oder Paypal. Dadurch sinkt das Risiko, auf Betrüger hereinzufallen und am Ende ohne die Ware dazustehen.
  • 5. Tipp - Wunschlisten anlegen: Klingt simpel, kann aber eine echte Hilfe sein. Statt spontan zu kaufen, packt man ein Produkt erst einmal auf eine Wunschliste und verschiebt den Kauf auf später. Manche Onlinehändler bieten das für Nutzerkonten an. In der Zwischenzeit schenken es einem vielleicht Freunde - entsprechende Kontoeinstellungen vorausgesetzt - oder man stellt fest, dass man das Produkt vielleicht doch nicht so dringend braucht.