Bluttat Somalier sticht auf Frau ein

Ulm / swp 09.07.2018
Eine 37-Jährige liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Klinik. Auch der Täter kommt zu Schaden.

Ein 31 Jahre alter Mann aus Somalia wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird vorgeworfen, eine 37 Jahre alte deutsche Frau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. In welcher Beziehung die beiden zueinander stehen und warum es zum Streit gekommen war, klärt die Polizei noch auf.

Die beiden hielten sich auf einer Veranstaltung in Ulm auf, wo sie schon miteinander stritten. Der Somalier wurde von den Verantwortlichen der Party weggeschickt. Schon dabei soll er ein Messer gezückt haben. Die Attacke auf die 37-Jährige ereignete sich dann gegen 5 Uhr morgens an der Bushaltestelle in der Römerstraße. Dort soll der Täter auf sein Opfer eingestochen haben. Passanten bemerkten das, versuchten den Täter abzuhalten und dann auch festzuhalten. Der setzte sich mit dem Messer zur Wehr und verletzte einen der Passanten leicht. Bei dem Gerangel wurde schließlich auch der Somalier verletzt.

Alle drei wurden schließlich in eine Klinik gefahren. Wobei sich die 37-Jährige nach Polizeiangaben in Lebensgefahr befindet. Gegen den Somalier ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Er wurde am Montag der zuständigen Richterin am Amtsgericht vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft dann auch einen Haftbefehl. Der Täter befindet sich in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

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