Gewalt 21-Jähriger in Erbach nach Halloween-Party brutal ausgeraubt

Zusammengeschlagen und ausgeraubt.
Zusammengeschlagen und ausgeraubt. © Foto: dpa
Erbach / swp 03.11.2018

Zwei Männer haben Mittwochnacht einen 21-Jährigen in Erbach brutal ausgeraubt. Einen Tatverdächtigen haben die Beamten bereits ermittelt. Nach seinem Komplizen wird derzeit noch gefahndet.

Der 21-Jährige war gegen 23.30 Uhr auf dem Heimweg von einer Halloween-Party in Erbach. Auf einem Feldweg hinter dem Schloss Erbach schlugen zwei Männer den jungen Mann nieder und nahmen ihm Geldbeutel und Smartphone weg. Anschließend flüchteten sie. Das Opfer blieb verletzt zurück. Rettungskräfte brachten den Verletzten später in ein Krankenhaus.

Erste Festnahme

Aufgrund der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte ein 18-jähriger Tatverdächtiger in Erbach vorläufig festgenommen werden. Dieser war im Besitz des Geldbeutels des Tatopfers. Nun suchen die Beamten den zweiten Täter. Sie vermuten, dass beide zuvor auf der Halloween-Party im Erbacher Schloss waren.

Verdächtige

Der gefasste Tatverdächtige trug bei seiner Tat eine graue Hose, eine schwarze Steppjacke und schwarze Schuhe. Markant ist seine Goldkette, die er um den Hals trug - sie reichte ihm bis zur Brust. Das Aussehen des zweiten Täters ist bislang unbekannt.

Bitte um Hinweise

Bei ihren Ermittlungen sind die Polizisten auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen und gibt folgende Fragen raus:

- Wer hat den Tatverdächtigen und seinen Begleiter entweder auf der Party oder in der Stadt gesehen?

- Wer kennt die Männer?

- Wer hat auf der Party Fotos gemacht, die er der Polizei zur Verfügung stellen könnte?

- Wer hat sonst Feststellungen gemacht, die den Ermittlern weiterhelfen könnten?

Hinweise bitte an die Polizei in Ulm unter (0731) 18 80.

Stress auf der Party

Bei der Party im Schloss war es auch zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Beteiligten gekommen, teilt die Polizei mit. Ein 23-Jähriger wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Was genau vorgefallen ist, und wie viele beteiligt waren, ist noch unklar.

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