Massenschlägerei in Ulm Schlägerei am Hbf: Hintergründe weiter unklar

© Foto: SWp Archiv
Ulm / SWP 08.10.2018
Über 20 Männer sollen sich am Zentralen Omnibusbahnhof geprügelt haben. Die Polizei hat Spuren gesichert und ermittelt nun.

Die Polizei in Ulm ermittelt nach einer Schlägerei auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in der Friedrich-Ebert-Straße wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am frühen Freitagabend gingen gegen 19 Uhr mehrere Notrufe von Busfahrgästen und Passanten bei der Polizei ein. Die Zeugen beobachteten eine größere Anzahl jüngerer Männer, die aufeinander einschlugen. Laut den Aussagen der Zeugen waren zwischen 20 und 40 junge Männer an den Auseinandersetzungen beteiligt.

Als die ersten Polizeistreifen am Tatort eintrafen, trafen sie noch zwei Beteiligte der Auseinandersetzung an. Sie wurden durch Schläge am Kopf verletzt und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Alle übrigen Beteiligten der Schlägerei flüchteten unerkannt in Richtung Schillerstraße, Bahnhof und Neue Straße/Apothekergarten. Die Verletzten machten zum Hintergrund der Schlägerei keine weiteren Angaben.

Vor Ort berichteten mehrere junge Männer einem Fotografen der SWP, sie seien von etwa 30 Asylbewerbern angegriffen und verprügelt worden. Den anwesenden Polizisten lagen hierüber jedoch keine Erkenntnisse vor.

Die Polizei habe am Freitag viele Spuren gesichert und ermittle nun, sagte eine Sprecherin der SÜDWEST PRESSE am Montag. Am Vormittag gab es noch keine neuen Erkenntnisse über die Auseinandersetzung und die beteiligten Personen.

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