Mit einem äußerst renitenten Heranwachsenden hatten es Beamte des Polizeireviers Reutlingen in der Nacht zum Samstag im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen nach einer Schlägerei zu tun. Zunächst wurde der Polizei gegen 01.35 Uhr über Notruf eine handfeste Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Federnseestraße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Streifen konnten dort mehrere Personen angetroffen werden, eine Schlägerei war allerdings nicht mehr im Gange. Offenbar hatten sich einige der Beteiligten fluchtartig von der Örtlichkeit entfernt.

Blutende Wunde am Kopf

Bei der anschließenden Fahndung wurde kurz darauf ein 20-Jähriger mit einer blutenden Kopfverletzung in der Pfäfflinshofstraße angetroffen, welcher angab von mehreren unbekannten Personen geschlagen worden zu sein. Einer der Täter soll sich unter den zuvor von der Polizei in der Federnseestraße kontrollierten Personen befunden haben. Die Ermittlungen zu den Tatumständen dauern an. Der verletzte 20-Jährige wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht und dort ambulant behandelt. Von einer ebenfalls an der Fahndung beteiligten Streifenbesatzung konnte gegen 01.40 Uhr ein weiterer Tatverdächtiger in der Unteren Gerberstraße festgestellt werden.

19-Jähriger widersetzt sich Polizeibeamten

Im Verlauf der durchgeführten Kontrolle widersetzte sich der 19-Jährige mehrfach den Anweisungen der Beamten, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen werden musste. Hierbei leistete er massiven Widerstand. Bei der folgenden Untersuchung seiner Haftfähigkeit in einem Krankenhaus und dem Transport in die Gewahrsamszelle kam es zu weiteren Widerstandshandlungen, Beleidigungen gegenüber der Polizei sowie zu einem tätlichen Angriff gegen einen Beamten. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ob der 19-Jährige tatsächlich an der Auseinandersetzung in der Federnseestraße beteiligt war, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

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Reutlingen/Dettingen