In der Grabenstraße in Eningen ist es am Samstagmorgen gegen 10.20 Uhr zu einem großen Brand in einer Scheune gekommen.
Als die Eninger Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, befand sich das Gebäude im hinteren Teil des Grundstücks bereits im Vollbrand und drohte auf das direkt angebaute Wohnhaus sowie ein weiteres landwirtschaftlich genutztes Gebäude überzugreifen. Rasch begannen die Feuerwehrleute gegen die Ausbreitung der Flammen anzukämpfen.

Einsatzkräfte der Region arbeiten Hand in Hand

Da sich die Löschwasserversorgung sehr schwierig gestaltete wurde ein weiterer Löschzug der Feuerwehr Pfullingen, die Feuerwehr Metzingen mit ihrem „Abrollbehälter Großbrand“ mit etwa 8.000 l sowie die Feuerwehr Reutlingen mit dem Tanklöschfahrzeug mit ca. 4.000 l nachgefordert.
Die Feuerwehr Pfullingen unterstützte zudem die Einsatzkräfte der Feuerwehr Eningen bei der Führungskoordination und mit Atemschutzgeräteträgern bei der Brandbekämpfung. Durch den massiven Wassereinsatz konnten die angrenzenden bzw. angebauten Gebäudeteile gehalten werden.

Großaufgebot vor Ort

Bei dem Einsatz wurden drei Personen mit einem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus eingeliefert, sowie eine weitere Person ambulant betreut. Zudem wurde ein Feuerwehrmann im Laufe des Einsatzes leicht verletzt.
Insgesamt waren am Einsatz 17 Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt 61 Einsatzkräften beteiligt. Vom Rettungsdienst waren 11 Fahrzeuge mit 20 Personen inklusive einem Notarzt, dem Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes sowie dem Feuerwehrarzt der Feuerwehr Eningen vor Ort.
Informationen zur Brandursache stehen noch aus.

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