Ein Lkw brannte am frühen Dienstagmorgen in voller Ausdehnung. Schauplatz des lodernden Feuers war die Neue Rottenburger Straße in der Hechinger Unterstadt.

Brandursache: Technischer Defekt

Soeben berichtet das Polizeipräsidium Reutlingen über den Lkw-Brand:
Ein technischer Defekt dürfte den ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für den Brand eines Sattelzuges am Dienstagmorgen in der Neuen Rottenburger Straße gewesen sein. Der 50-jährige Lkw-Fahrer war gegen 5.30 Uhr von Bodelshausen herkommend unterwegs, als er eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum bemerkte. Er stoppte seinen Sattelzug sofort und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Feuerwehrleuten vor Ort war, konnte trotz ihres raschen Einsatzes nicht mehr verhindern, dass der Lkw komplett ausbrannte.

Zum Glück niemand verletzt

Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, dürfte sich aber im hohen sechsstelligen Bereich bewegen. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsmaßnahmen musste die Neue Rottenburger Straße voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch Polizeibeamte örtlich umgeleitet.

Fahrer bemerkt Brandgeruch

Wie die Hechinger Feuerwehr berichtet, hatte der Fahrer des Lastwagens während der Fahrt einen Brandgeruch bemerkt. Als der Mann sein Fahrzeug abstellte, waren bereits die ersten Flammen sichtbar. Daraufhin setzte er einen Notruf ab.
Die alarmierte Stadt-Abteilung der Hechinger Feuerwehr rückte mit dem Kommandowagen, dem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 16/12) ab.

Lkw schon im Vollbrand, als die Feuerwehr eintrifft

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der Lkw bereits im Vollbrand.
Die Besatzung des LF 20/16 übernahm mit zwei C-Löschrohren und zwei Trupps mit schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung. Unterstützt wurden sie mit einem weiteren C-Löschrohr und einem Trupp mit schwerem Atemschutz. Beide Fahrzeuge leuchteten die Einsatzstelle aus und sicherten sie ab, bis die Polizei eintraf.
„Das Feuer war durch den massiven Löscheinsatz schnell unter Kontrolle“, heißt es im Einsatzbericht der Floriansjünger.
Zum Abtransport der gebrauchten Schläuche und Atemschutzgeräte wurde der Gerätewagen Transport zur Einsatzstelle geordert.
Der städtische Betriebshof schickte ein Räumfahrzeug, um die Einsatzstelle abzustreuen.