Mindestens 50 Autos auf einmal sind einer Göppinger Autovermietung abhanden gekommen. „Seit Anfang Juli läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung“, berichtet der Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm, Holger Fink. Der Fall beschäftigt nicht nur die Ermittler in Deutschland, auch die Behörden in Italien sind involviert.

Italiener als Hauptverdächtiger

Als Hauptverdächtiger gilt laut Fink ein 52-jähriger italienischer Staatsbürger. „Er hat wohl über Jahre Autos in Göppingen angemietet und dann in Italien weitervermietet“, sagt Fink. Nachdem der Göppinger Verleiher dann die Verträge gekündigt habe, seien die Autos nicht mehr zurückgekommen. „Die Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden läuft“, meint der Polizeisprecher. Erste Erfolge seien auch schon zu verzeichnen: „Etwa 20 Fahrzeuge wurden in Italien sichergestellt.“ Doch das ist nur ein kleinerer Teil: „Etwa 30 bis 40 Autos dürften noch fehlen“, sagt Fink.

In Albanien aufgetaucht

Nach Informationen der NWZ ist einer der Wagen in Albanien aufgetaucht, das soll durch sein GPS-Signal belegt sein. Die Autovermietung wollte gegenüber unserer Zeitung keine Stellung zu dem Fall nehmen, bestätigte aber, dass die Autos unterschlagen wurden.

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Eislingen/Göppingen