Erbach / swp  Uhr
Unbekannte haben den Wohnwagen einer Roma-Familie mit einer brennenden Fackel beworfen. Die Ulmer Kriminalpolizei und die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stuttgart ermitteln. Der Verdacht: Fremdenfeindlichkeit.

Der Fackelwurf von Erbach-Dellmensingen war eine fremdenfeindliche, rassistische Tat. Davon gehen die Ermittler der Ulmer Kriminalpolizei und der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stuttgart inzwischen aus. Gesucht werden die vier oder fünf Personen, die am späten Abend des 24. Mai mit einem dunklen Kleinwagen an den westlichen Ortsrand von Dellmensingen gefahren waren. Dort hatte eine Roma-Familie aus Frankreich ihre Wohnwagen aufgestellt. Die Personen in dem Kleinwagen riefen den Familienmitgliedern etwas zu, einer der Insassen warf eine brennende Fackel in Richtung der Wohnwagen. Die Fackel landete nur wenig davon entfernt.

Eine Brandgefahr sei inzwischen nicht mehr auszuschließen, teilen die Ermittler mit. Um den Tätern auf die Spur zu kommen, bitten Kripo und Staatsanwaltschaft um Hinweise: Wer hat den Vorfall am Samstag, 24. Mai, kurz nah 23 Uhr an der Werdensteinstraße in Dellmensingen beobachtet? Wer kann Hinweise auf den dunklen Kleinwagen geben? Wer kennt die Personen, die mit dem Auto unterwegs waren? Hinweise nimmt die Ulmer Kriminalpolizei unter Tel. (0731) 1880 entgegen.

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