Am frühen Dienstagmorgen kam es auf der A7 bei Ellenberg in Fahrtrichtung Ulm zu zwei schweren Verkehrsunfällen – einer entstand im Stau, mit drei schwer Verletzten. Der Lkw eines 34-Jährigen fuhr gegen eine provisorische Leitplanke. Dabei wurde der Tank aufgerissen. Kraftstoff lief aus und entzündete sich. Das teilte die Polizei mit.

In der folgenden Nacht ist einige Kilometer weiter nördlich ein Schweinetransporter verunglückt - 30 Schweine sind gestorben.

Vermutlich sei der Mann auch mit zu hoher Geschwindigkeit gefahren. Er konnte seinen Sattelzug noch verlassen, ohne verletzt zu werden. Das Fahrzeug und der Anhänger brannten völlig aus. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Weiterer Unfall am Staueende – Frau wird aus Lkw geschleudert

In der Folge entstand ein Stau. Ein Lasterfahrer übersah dessen Ende, etwa 500 Meter vor der Unfallstelle. Er fuhr ungebremst auf einen dort stehenden Lkw auf. Dabei wurden der Fahrer des auffahrenden Wagens, sowie zwei Frauen im Führerhaus schwer verletzt.

Eine der beiden Frauen wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert, die zweite Frau konnte von den beiden beteiligten Lkw-Fahrern befreit werden. Beide Wagen fingen bei dem Unfall Feuer und brannten vollständig aus.

Landkreis Schwäbisch Hall

Alle drei Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren aus Fichtenau und Crailsheim waren mit bis zu 12 Fahrzeugen und 60 Kräften vor Ort. Der Sachschaden bei dem Folgeunfall beläuft sich auf rund 200.000 Euro. Die Autobahn ist aufgrund des Unfalls und für die Bergung der LKW voraussichtlich noch bis zum Mittag gesperrt.

Folgst du schon dem Hohenloher Tagblatt auf Instagram: @hohenlohertagblatt?