Zoll überprüft Auto
: Ungar schmuggelt Violinen, Cello und Kontrabass

Bei der Kontrolle eines Autofahrers auf der A96 bei Sigmarszell haben Zollbeamte einen ungewöhnlichen Fund gemacht: In seinem Fahrzeug befanden sich mehrere unverzollte Musikinstrumente.
Von
Nico Pannewitz
Lindau
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Ein unverzollter Transport von Musikinstrumenten hat rechtliche Folgen.

Ein unverzollter Transport von Musikinstrumenten hat rechtliche Folgen.

HZA Ulm/dpa
  • Zöllner stoppen einen Ungarn mit unverzollten Instrumenten auf der A96.
  • Fünf Violinen, ein Kontrabass und ein Cello gefunden.
  • Der Gesamtwert beträgt 9486 Euro.
  • Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
  • Abgaben in Höhe von 2163 Euro und 500 Euro Strafe vor Ort gezahlt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie das Ulmer Hauptzollamt mitteilt, sind Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Lindau am Freitag, 09.05.2025, auf der A96 in Höhe der Anschlussstelle Sigmarszell auf ungewöhnliche Schmuggelware gestoßen. Als sie dort gegen 14.30 Uhr das Fahrzeug eines 39-jährigen ungarischen Staatsangehörigen kontrollierten, entdeckten sie mehrere Musikinstrumente, die sich im Kofferraum und auf der Rücksitzbank unter Decken befanden: fünf Violinen, ein Kontrabass sowie ein Cello.

Nachdem der Fahrer zunächst widersprüchliche Angaben zur Herkunft der Instrumente gemacht hatte, stießen die Zöllner im Auto auf verschiedene Unterlagen, darunter eine detaillierte Aufstellung eines Musikinstrumentenhändlers in der Schweiz. Laut der Liste hatten die Instrumente im Fahrzeug einen Gesamtwert von 9486 Euro (8900 Schweizer Franken).

Zollbeamte ermittelt wegen Steuerhinterziehung

Der Fahrer, der keinen gültigen Verzollungsnachweis vorlegen konnte, gab an, dass die Instrumente nach Ungarn transportiert werden sollten. Da die Waren ohne die erforderliche Zollanmeldung in das Zollgebiet der Union gebracht worden waren, leiteten die Zollbeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein.

Der 39-Jährige zahlte die fälligen Einfuhrabgaben in Höhe von 2163 Euro sowie eine Strafsicherheit von 500 Euro noch vor Ort.