Wintermärkte in BW und Bayern
: Hier gibt es auch nach Weihnachten noch Glühwein, Punsch und Co.

Wenn die meisten Weihnachtsmärkte nach dem Fest bereits geschlossen haben, geht es an manchen Orten im Süden noch weiter — und das teilweise bis ins neue Jahr. Eine Übersicht.
Von
Felix Feyock
Baden-Württemberg
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In diesem Jahr nur alkoholfrei? Minister Lucha will ein Alkoholverbot für Weihnachtsmärkte.

ARCHIV - 06.12.2019, Baden-Württemberg, Breitnau: Zwei Besucherinnen stoßen in der Weihnachtszeit 2019 auf dem Weihnachtsmarkt unter dem Aquädukt in der Ravennaschlucht mit Glühwein an. Ob das auch dieses Jahr möglich ist? (zu dpa «Schausteller im Land bangen weiter um Weihnachtsmärkte») Foto: Philipp von Ditfurth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf manchen Märkten im Süden geht auch nach Weihnachten noch die ein oder andere Tasse Glühwein über den Tisch. (Symbolbild)

Philipp von Ditfurth/dpa
  • Wintermärkte in BW und Bayern öffnen nach Weihnachten weiter.
  • Hohenzollern-Schloss, Baden-Baden und Karlsruhe bis Januar geöffnet.
  • Pforzheim, Schluchsee und Ulm bieten Glühwein und Speisen an.
  • Münchens Märchenbazar und Nürnbergs Kinderweihnacht laufen bis Ende Dezember.
  • Colmar und Straßburg in Elsass verlängern auch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sie beginnen oft schon Ende November und lassen den Dezember in den Städten und Dörfern in einem vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen. Die vielen Weihnachtsmärkte haben sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit erfreut. Der Besuch der schön geschmückten Hüttendörfer — ganz egal, ob in der eigenen Umgebung oder weiter weg — gehört für die meisten Deutschen dazu. Ein Großteil der Märkte hat seit dem vergangenen Wochenende geschlossen, doch das gilt nicht für alle.

Wer dieses To-do in dieser Saison also noch nicht abgehakt hat oder vom Weihnachts-Feeling einfach nicht genug bekommen kann, der kann auf den folgenden Märkten in Baden-Württemberg auch nach Weihnachten noch gemütlich stöbern, etwas essen und Glühwein trinken:

  • Königlicher Winterzauber auf der Burg Hohenzollern
    Bis zum 6. Januar kann die „weihnachtliche Atmosphäre in historischem Ambiente“ am Hohenzollern-Schloss in der Gemeinde Bisingen noch besucht werden. Geöffnet ist der Winterzauber ab dem 25. Dezember täglich, außer an Silvester und Neujahr, von 15 bis 21 Uhr.
    Gut zu wissen: Es handelt sich hierbei um eine Sonderausstellung der Burg Hohenzollern, deshalb muss vorab ein Ticket gekauft werden. Erwachsene zahlen 23 Euro, Studenten und Schüler 13 Euro. Für Kinder unter 11 Jahren ist der Eintritt frei. Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Burg.
  • Christkindelsmarkt Baden-Baden
    Der Markt vor dem mit Lichterketten beschmückten Kurhaus im Baden-Badener Kurgarten leuchtet ebenfalls noch bis einschließlich 6. Januar weiter. Besucht werden kann der Christkindelsmarkt täglich in der Zeit von 11 bis 21 Uhr. Ausnahmen: An Heiligabend und Silvester (bis 15 Uhr) und am Abschlusstag (bis 18 Uhr) hat der Markt kürzer geöffnet, am Neujahrstag macht er etwas später auf (ab 13 Uhr).
  • Karlsruher Winterzeit
    In der drittgrößten Stadt Baden-Württembergs sorgen die Stadtwerke für die Verlängerung der Weihnachtszeit — und wie. Der Markt vor dem Karlsruher Barockschloss hält bis zum 26. Januar (10 bis 22 Uhr) seine Pforten offen. Eine Eisfläche, ein Rundweg und eine Stockschießbahn bieten gemeinsam mit Illuminationen, Feuerstellen und dem kulinarischen Angebot den Rahmen für die Karlsruher Winterzeit.
  • Ettlinger Sternlesmarkt
    Zum 37. Mal findet in diesem Jahr auf dem Marktplatz und dem Erwin-Vetter-Platz der Ettlinger Sternlesmarkt statt. Lediglich am ersten Weihnachtsfeiertag ist Pause, ehe es vom 26. bis 29. Dezember (11 bis 21 Uhr) auch nach Weihnachten nochmal vier Tage weitergeht.
  • Pforzheimer Mittelaltermarkt
    Im Herzen der Stadt Pforzheim findet in diesem Jahr der 11. Mittelaltermarkt statt. Die Tore zu den Hütten der Handwerker, Gaukler und Gastwirten sind bis einschließlich 30. Dezember (11:30 bis 21 Uhr) geöffnet.
  • Wintermarkt Schluchsee
    Anders als die restlichen Märkte eröffnet der Schluchseer Wintermarkt explizit für die Zeit zwischen den Jahren. Vom 28. bis 30. Dezember (11 bis 21 Uhr) soll bei besonderer Kulisse auf dem Kirchplatz die Wartezeit bis Silvester versüßt werden.

Diese Möglichkeiten gibt es in Ulm und Söflingen

In der Stadt Ulm ist nach dem Ende des Ulmer Weihnachtsmarktes an anderer Stelle weiterhin etwas geboten. Der Winterzauber im Bosch Rexroth TechPark hat noch bis zum 5. Januar geöffnet. Abgesehen von den Ruhetagen Sonntag und Montag, geht es täglich um 17 Uhr los. Dienstags und mittwochs hat der Winterzauber bis 0 Uhr, am Donnerstag bis 1 Uhr und am Wochenende sogar bis 2 Uhr offen. Grundsätzlich ist der Eintritt kostenlos, lediglich für spezielle Events und Locations muss bezahlt werden. Tickets gibt es auf der Webseite.

Im Stadtteil Söflingen wird der Weihnachtsmarkt-Flair ebenfalls über die Festtage hinaus bestehen bleiben. Auf dem Söflinger Gemeindeplatz am Klosterhof ist die Söflinger Glühweinhütte noch bis einschließlich 6. Januar (16 bis 21 Uhr) geöffnet.
Im Klosterhof selbst ist Hafner's Glühwein-Treff noch den gesamten Januar eine gemütliche Option für warme Getränke in der Winterzeit. Nach Weihnachten geht es hier am 27. Dezember wieder los, ehe der Glühwein-Treff vom 30. Dezember bis 2. Januar nochmal eine kurze Pause einlegt. In der Zeit vom 8. bis zum 31. Januar werden die Öffnungstage auf Mittwoch bis Sonntag verkürzt. Öffnungszeiten: 16 bis 21 Uhr (So.: 15 bis 20 Uhr)
Das Winter Wunder auf dem Gelände der Söflinger Kronenbrauerei hat ebenfalls nach Weihnachten noch offen. Bis zum 29. Dezember können hier Glühwein, Glühbier und Punsch, sowie kleinere Speisen genossen werden (immer Fr. bis So. von 17 bis 22 Uhr).

Auch in Bayern und im Elsass geht es vereinzelt länger

In der bayerischen Landeshauptstadt München ist mit dem Märchenbazar im Olympiapark ein Markt weiterhin geöffnet. Bis zum 29. Dezember können die Hütten der „nostalgischen Welt aus vergangenen Zeiten“ noch besucht werden. Laut Veranstalter bietet der Märchenbazar „ein zauberhaftes Ambiente, das zum Tanzen, Schlemmen, Flanieren und Verweilen einlädt“. Doch das ist nicht alles: Den krönenden Abschluss bietet die Silvesterparty am 31. Dezember.
Während der traditionsreiche Nürnberger Christkindlesmarkt an Heiligabend seine Pforten für dieses Jahr dicht macht, geht es nebenan mit der Nürnberger Kinderweihnacht noch bis zum 30. Dezember weiter. Unterschiedlichste Verkaufsstände, Nostalgiekarussels und die Dampfeisenbahn locken die (kleinen) Besucher. Geöffnet ist die Kinderweihnacht täglich von 10 bis 21 Uhr. Lediglich am 25. Dezember ist Ruhetag.

Auch hinter der deutsch-französischen Grenze, im Elsass, halten zwei Märkte noch etwas länger durch. In Colmar bieten „sechs märchenhafte Weihnachtsmärkte“, die in der Stadt verteilt für Weihnachtsstimmung sorgen, die Möglichkeit, auch zwischen den Jahren den „Zauber weihnachtlicher Stimmung“ aufzusaugen. Letzter Öffnungstag: 29. Dezember.
Den Rhein entlang etwas weiter nördlich, in Straßburg, hat der Weihnachtsmarkt bis zum 27. Dezember geöffnet. Knapp 300 Stände, verteilt auf mehrere Plätze und Straßen in der Stadt, bieten ein großes weihnachtliches Angebot. Die Buden machen vormittags um 11:30 Uhr auf und schließen am Abend um 21 Uhr. Ausnahme: Am 24. und 25. Dezember ist schon um 18 Uhr Schluss.

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