Wilhelma in Stuttgart
: Junger Koala im Zoo gestorben

Monatelang kämpften Experten für Borobi – am Ende half es nichts. Warum sein Tod in der Wilhelma nicht nur traurig, sondern auch für die Koala-Zucht ein Rückschlag ist.
Von
dpa
Stuttgart
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Ende Dezember 2025 ist das Koala-Männchen Borobi gestorben. Das Tier litt seit mehreren Monaten an einer Lungenentzündung.

Wilhelma Stuttgart/dpa
  • Junges Koala-Männchen Borobi starb Ende Dezember 2025 im Zoo Wilhelma in Stuttgart.
  • Das Tier litt monatelang an einer schweren Lungenentzündung und wurde eingeschläfert.
  • Experten aus Australien und Humanmediziner konnten den Zustand nicht stabilisieren.
  • Borobis Tod ist ein Rückschlag für die europäische Koala-Zucht, da er genetisch wertvoll war.
  • Lichtblick: Weibchen Auburn hat Nachwuchs – ihr Joey wird bald sichtbar sein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Stuttgarter Zoo Wilhelma ist das Koala-Männchen Borobi mit eineinhalb Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Das Jungtier litt monatelang an der Krankheit, wie der Zoo mitteilte. Trotz intensiver Therapien mit Experten aus Australien und Humanmedizinern verschlechterte sich sein Zustand Ende Dezember 2025 so stark, dass es eingeschläfert werden musste.

Weibchen Auburn hat Nachwuchs

Kurator Volker Grün sprach von einem emotionalen Verlust. Borobi sei zudem genetisch wertvoll für die europäische Koala-Reservepopulation gewesen. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin sieht den Tod als natürlichen Teil des Lebens, hob aber als Lichtblick den neuen Nachwuchs des Weibchens Auburn hervor, dessen Joey bald sichtbar sein wird.