: Mädetreu, Vogelmiere & Co: Diese Wildkräuter zum Kochen kann jeder selbst sammeln
Bärlauch kennen die meisten, doch Wiese und Wald haben im Frühjahr noch viel mehr Schmackhaftes zu bieten. Was jeder selbst draußen sammeln kann – zum Beispiel für ein Pesto-Rezept.
Im April wachsen in Baden-Württembergischen Gärten einige essbare und heilsame Wildpflanzen: Löwenzahn, Schafgarbe und Labkraut eignen sich beispielsweise gut zur Pesto-Herstellung.
Anna Maria Jaumann
Die zertifizierte Waldpädagogin Claudia Preker empfiehlt: „Nicht am Starßenrand sammeln und nicht dort, wo die Hunde hinmachen.“
Anna Maria Jaumann
Für ihr Gartenkräuter-Pesto nimmt Claudia Preker gerne Mandeln: „Die sind sehr mild und stehlen den Wildkräutern nicht die Show.“
Anna Maria Jauman
Das Mädesüß wird auch Wiesenkönigin genannt. Es blüht gelblich-weiß, hat dunkelgrüne fein gesägte Blätter und ist auf Wiesen und am Wegrand zu finden. Mädessüß hat schmerzlinderne Wirkung.
Starover Sibiriak/adobe.stock.com
Die Knoblauchrauke schmeckt wie der Name schon sagt knoblauch-pfeffrig. Da sie dieses Aroma beim Kochen verliert, sollte sie roh verzehrt werden.
Amalia Gruber/adobe.stock.com
Das Wiesenschaumkraut hat man als Kind vielleicht gerne für Sträuße gepflückt: Mit den zarten rosanen Blüten kann man aber auch Salate garnieren. Sie schmecken wie Kresse.
Angelika Alber/adobe.stock.com
Der Giersch wächst in den meisten Gärten, schmeckt wie wilde Petersilie und kann wie Spinat zubereitet werden. Er hilft unter anderem bei Rheuma, Verdauungsschwäche, Gicht und Blasenentzündung.