Wetterumschwung
: Plötzlicher Wintereinbruch bringt bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

Der plötzliche Wintereinbruch dürfte viele Autofahrer überraschen – im Schwarzwald liegen bis zu 20 Zentimeter Schnee. Was es auf den Straßen und in den Höhenlagen zu beachten gilt.
Von
dpa ,
Salome Hanselmann
Stuttgart/Hinterzarten
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Wetter in Baden-Württemberg: 26.03.2026, Baden-Württemberg, Vöhrenbach: Autos fahren bei Vöhrenbach auf einer von Schnee bedeckten Straße. In der Nacht zum Donnerstag hat es im Schwarzwald geschneit. (zu dpa: «Zehn Lastwagen stecken im Schnee fest – B31 gesperrt») Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Schwarzwald gibt es bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. Autofahrer sollten sich auf winterliche Straßenverhältnisse vorbereiten. (Symbolbild)

Silas Stein/dpa
  • Plötzlicher Wintereinbruch im Südwesten: bis zu 20 Zentimeter Neuschnee im Schwarzwald.
  • Besonders betroffen sind Lagen ab 700 Metern, teils Schneeschauer ab 700 bis 800 Metern.
  • Höchste Werte in Breitnau mit 20 Zentimetern auf 1000 Metern – Lenzkirch 12, Malsburg-Marzell 14.
  • Schnee bleibt vorerst liegen, in der Nacht zum Freitag ist mit Frost zu rechnen.
  • B31 bei Hinterzarten gesperrt – etwa zehn Lkw blockieren die Strecke an der Kreuzfelsenkurve.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vor allem im Südwesten Baden-Württembergs hat es stark geschneit. Besonders hohe Lagen von 700 Metern seien besonders betroffen, so eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Breitnau im Südschwarzwald fiel am meisten Neuschnee, mit bis zu 20 Zentimetern auf einer Höhe von 1000 Metern.

Auch in Lenzkirch (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) seien 12 Zentimeter Neuschnee gemessen worden, in Malsburg-Marzell (Landkreis Lörrach) etwa 14 Zentimeter. Drei Zentimeter Neuschnee liegen sowohl auf der Schwäbischen Alb als auch im Allgäu. Überraschend sei der erneute Wintereinbruch wenig, meint die Sprecherin des DWD: „Das ist jetzt diese Übergangsphase. Das ist so nicht außergewöhnlich.“

Im Laufe kommt es in Höhen ab 700 bis 800 Metern zu Schneeschauern. Der Schnee soll vorerst liegen bleiben und auch in der Nacht zum Freitag ist mit Frost zu rechnen. Für Autofahrer gilt besondere Vorsicht, denn auf den Straßen herrschen winterliche Verhältnisse.

Mehrere Lastwagen stecken geblieben

Aktuell ist die Bundesstraße 31 bei Hinterzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wegen mehrerer steckengebliebener Lastwagen gesperrt. Laut einer Polizeisprecherin sei die Sperrung auf Höhe der Kreuzfelsenkurve bei der Ravennaschlucht notwendig, damit das Räumfahrzeug die steckengebliebenen Schlepper befreien könne. Es seien momentan etwa zehn Lastwagen, die seit den frühen Nachtstunden den Verkehr blockieren, auf der Strecke zwischen Titisee-Neustadt und Freiburg.

Die Kreuzfelsenkurve gilt als empfindliches Nadelöhr im Verkehr zwischen dem Schwarzwald und Freiburg. „Wenn es stärker schneit, geht da nichts mehr“, sagte die Polizeisprecherin. Unfälle habe es bislang noch nicht gegeben. Unklar bleibe vorerst auch, ob einzelne Lastwagen abgeschleppt werden müssen.

Reichlich Schnee auch im Zollernalbkreis

Auch der Zollernalbkreis wurde vom Schnee überrascht: Geschlossene Schneedecke, Glättewarnung – Winterdienste sind rund um Albstadt, Balingen und Hechingen im Einsatz.

Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.