Wetterphänomen
: Staubsturm im US-Bundesstaat Arizona hüllt Metropole Phoenix in Dunkelheit

Sand kennt man im US-Bundesstaat Arizona. Nun wirbelte ein Sturm so viel Staub auf, dass das Leben in der größten Metropole Phoenix zum Stillstand kam.
Von
afp
Phoenix/USA
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Staubsturm in Arizona

Der Straßenverkehr beeinträchtigt, der Strom mancherorts ausgefallen, die Flüge teils gestrichen: ein Staubsturm sorgte für Ärger im US-Bundesstaat Arizona.

Ross D. Franklin/AP/dpa
  • Gigantischer Staubsturm legt Phoenix in Arizona teilweise lahm – Stromausfälle bei 7200 Kunden.
  • Sichtweite sank auf etwa 15 Meter, umgestürzte Bäume und ausgefallene Ampeln behindern Verkehr.
  • Flüge verspätet oder gestrichen, Dach am Flughafen von Phoenix durch Sturm beschädigt.
  • Nach dem Sturm heftige Regenfälle – Überschwemmungen auf kleineren Straßen gemeldet.
  • Staubstürme wie dieser („Haboobs“) sind im Südwesten der USA häufig und gefährlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein gigantischer Staubsturm hat über die Hauptstadt des US-Bundesstaates Arizona, Phoenix, gewütet und zwischenzeitlich die Region in Dunkelheit gehüllt. Bei 7200 Kunden sei der Strom ausgefallen, teilte ein örtlicher Stromanbieter am Dienstag mit. Umgestürzte Bäume und ausgefallene Ampeln gefährdeten zudem nach Behördenangaben den Straßenverkehr in einigen Gebieten.

Der Sturm sei nicht zu unterschätzen, warnte die Stadtverwaltung von Phoenix bereits am Montag im Onlinedienst X und veröffentlichte ein Foto einer Staubwand, die sich dem Flughafen-Rollfeld nähert. Aufgrund des Sturms kam es zu Verspätungen und Flugausfällen. Infolge des Staubs in der Luft sank die Sichtweite nach Behördenangaben auf etwa 15 Meter. Laut Medienberichten wurde das Dach des Flughafens von Phoenix durch den Sturm beschädigt.

Die „Haboobs“ sind im Südwesten der USA nicht ungewöhnlich

Auf den Staubsturm folgten heftige Regenfälle, die nach Angaben des Verkehrsministeriums zu Überschwemmungen auf kleineren Straßen führten. Ein Wetterdienst teilte mit, dass vereinzelte Gewitter noch bis Donnerstag anhalten könnten. Mehr als zwei Millionen Menschen seien von dem Sturm betroffen.

Staubstürme entstehen, wenn kalte Luft aus Gewitterwolken auf Wüstenboden trifft und die Sedimente zu einer Staubwand aufwirbelt. Eine solche kann tausende Meter hoch und mehrere Kilometer breit werden. Vor allem im Südwesten der USA kommt es immer wieder zu solchen Staubstürmen, bekannt sind sie unter dem Namen Haboob. Sie treten in der Regel plötzlich auf, wodurch es vor allem im Verkehr zu gefährlichen Situationen kommen kann.