Weniger Besserwisserei: Grünen-Politiker Özdemir fordert eigene Partei zu Selbstkritik auf

Er habe das Glück, dass er aus der Ampel-Regierung nicht so gerupft wie andere hervorgegangen sei, sagt Cem Özdemir, (Bündnis 90 / Die Grünen), Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg.
Bernd Weißbrod/dpa- Cem Özdemir (Grüne) fordert mehr Selbstkritik seiner Partei, besonders zum Thema Besserwisserei.
- Grünen-Kandidat in Baden-Württemberg setzt auf Pragmatismus und Wirtschaftssensibilität.
- Er kandidiert bei der Landtagswahl am 8. März 2026 als Nachfolger von Winfried Kretschmann.
- Beim Klimaschutz betont Özdemir die Wichtigkeit der Akzeptanz in der Bevölkerung.
- Umfragen sehen die CDU mit Manuel Hagel vor den Grünen im Rennen um die Nachfolge.
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Grünen-Politiker Cem Özdemir hat seine Partei aufgefordert, sich ein Vorbild an Baden-Württemberg zu nehmen. „Wir müssen mal selbstkritisch fragen, warum wir immer noch im Verdacht stehen, die Menschen zu belehren oder noch alles besser zu wissen“, sagte der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wir Grünen in Baden-Württemberg wollen nicht jeden Lebensbereich regeln, sondern mit den Leuten gemeinsam die Dinge verändern.“
Er habe das Glück, dass er aus der Ampel-Regierung nicht so gerupft wie andere hervorgegangen sei. „Dies hat vielleicht auch mit meinem baden-württembergischen Hintergrund zu tun: Eine Sensibilität für das Wohlergehen der Wirtschaft ist bei uns Teil der DNA“, sagte Özdemir der Zeitung. Beim Klimaschutz müsse man etwa zuallererst die Akzeptanz in der Bevölkerung in den Blick nehmen.
Der 59-Jährige kandidiert für die Grünen als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026. Amtsinhaber Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nach drei Amtszeiten nicht mehr an. Für die CDU geht Landes- und Fraktionschef Manuel Hagel ins Rennen um die Nachfolge Kretschmanns. Umfragen sehen die CDU seit langem deutlich vor den Grünen.
