Warnung vor Glatteis
: 36 Unfälle auf glatten Straßen im Raum Ulm

Der Schneefall lässt nach, doch Glätte bleibt in Baden-Württemberg ein Thema. Zahlreiche Unfälle halten die Polizei am Wochenende auf Trab. Am Montag droht erneut Glatteis.
Von
Laura Mensch
Ulm/Stuttgart
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Winterwetter - Sturmtief Elli - Hamburg: 09.01.2026, Hamburg: Ein kleines Räum- und Streufahrzeug der Stadtreinigung Hamburg ist bei einem Medientermin auf einem Fußweg zwischen Stephansplatz und Dammtor Bahnhof unterwegs. Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Montag droht in ganz Baden-Württemberg Glatteis.

Christian Charisius/dpa
  • Glatteiswarnung für Montag in ganz Baden-Württemberg – Gefahr durch gefrierenden Regen.
  • Am Samstag 36 Unfälle wegen Glätte im Raum Ulm, meist Blechschäden und Auffahrunfälle.
  • Wetterlage entspannte sich am Sonntag, Schneefall ließ nach, Höchstwerte bei bis zu 2 Grad.
  • Montagmorgen erhöhte Glättegefahr im Berufsverkehr, Warnung vor verbreitetem Glatteis.
  • Temperaturen steigen im Tagesverlauf, bis zu 9 Grad im Raum Freiburg erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einer Unwetterwarnung wegen kräftiger Schneefälle in mehreren Regionen am Samstag entspannt sich die Wetterlage am Sonntag in Baden-Württemberg. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) fallen im Südosten zwar noch vereinzelt Schneeflocken, insgesamt lässt der Schneefall jedoch nach. Im Tagesverlauf lockert die Wolkendecke auf, zeitweise zeigt sich die Sonne. Es bleibt trocken, allerdings winterlich kalt: Die Höchsttemperaturen liegen zwischen minus vier und null Grad, am Oberrhein sind örtlich bis zu zwei Grad möglich.

Es soll wieder glatt werden

Am Samstag kam es auf glatten Straßen im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm zu insgesamt 36 Unfällen. „Wir hatten am Nachmittag richtig viel zu tun“, sagt ein Sprecher. Alle Unfälle seien aber glimpflich ausgegangen. Die Glätte habe nach Angaben der Polizei primär zu Auffahrunfällen und Blechschäden geführt.

In der Nacht zum Montag verschärft sich die Situation erneut. Zunächst setzt wieder Schnee ein, der später in gefrierenden Regen übergeht. In der Folge droht verbreitet Glatteis. Besonders zum Start in den Tag rechnet der DWD mit erhöhter Glättegefahr – und damit mit Problemen im Berufsverkehr, wie ein DWD-Meteorologe auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) erklärte.

Glatteis zum Wochenbeginn wahrscheinlich

Da sich der gefrierende Regen von Westen nach Osten ausbreitet, ist ganz Baden-Württemberg betroffen. Entsprechend angespannt könnte die Verkehrslage am Montagmorgen werden, warnte der Meteorologe.

Im weiteren Verlauf des Montags steigen die Temperaturen jedoch an. Die Höchstwerte liegen dann bei etwa einem Grad auf der Ostalb und erreichen im Raum Freiburg bis zu neun Grad.

Mit Informationen der dpa.