Von wegen Booking.com!: Betrüger zocken Frau bei Urlaubsbuchung ab

Statt beim Kundendienst des beliebten Buchungsportals Booking.com ist eine Frau bei Betrügern gelandet.
Fabian Sommer/dpa (Symbolbild)- Eine Frau aus Eigeltingen wurde bei einer falschen Buchung über Booking.com um hunderte Euro betrogen.
- Der Betrüger forderte sie auf, eine App zu installieren, wodurch er Zugriff auf ihr Handy bekam.
- Die Polizei warnt vor Fake-Websites und rät, URLs genau zu prüfen und keine Apps auf Befehl zu laden.
- Im Betrugsfall sofort die Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eigentlich sollte Urlaubsplanung mit Vorfreude verbunden sein – für eine 29-Jährige aus dem Kreis Konstanz wurde sie zum großen Ärgernis: Sie wurde bei einer angeblichen Zimmerbuchung um mehrere hundert Euro betrogen, weil sie statt Hilfe zu bekommen bei Betrügern landete.
Die Frau aus Eigeltingen hatte laut Polizeibericht zunächst versucht, über das Onlineportal Booking.com einen Urlaubsaufenthalt zu buchen. Nachdem dies nicht wie gewünscht funktioniert hatte, wollte die 29-Jährige den Kundendienst anrufen. Als sie bei einer im Internet recherchierten Nummer anrief, zeigte sich ein angeblicher Mitarbeiter des Portals hilfsbereit. Er überzeugte die Frau, eine zusätzliche App zu installieren, womit der Betrüger selbst Zugriff auf ihr Handy erhielt. Anschließend forderte der Mann die Frau auf, mehrere Eingaben zu bestätigen, woraufhin ihr Kreditkartenkonto belastet wurde – das Geld floss jedoch nicht in die Urlaubsbuchung, sondern in die Hände des Betrügers.
Polizei warnt vor Fake-Websites, die Booking.com stark ähneln
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Fake-Websites mit dem Logo und Design der echten Plattform. Die angegebenen Rufnummern führen jedoch nicht zum Kundenservice, sondern direkt zu den Betrügern. Die Installation einer App für den Fernzugriff ermöglicht es den Tätern, Daten auszuspionieren oder unbemerkt Transaktionen durchzuführen. Die Polizei rät:
- Die URL der Website genau überprüfen. Offizielle Seiten von Unternehmen haben in der Regel eine einfache URL.
- Keine Apps auf Befehl herunterladen und bei Aufforderung dazu sofort das Gespräch beenden.
- Im Fall eines Betrugs umgehend bei der Bank anrufen und anschließend bei der Polizei Anzeige erstatten.
