Vögel vergiftet?
: Tote Saatkrähen bei Laupheim gefunden

Haustiere lieber drinnen behalten, Kinder nicht in die Nähe kommen lassen: Das Landratsamt Biberach ruft nach dem Fund toter Vögel zur Vorsicht auf.
Von
Anna Batscheider
Laupheim
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Nestbau über Ulm: Die Brutzeit der Saatkrähe beginnt und die Tiere beziehen derzeit ihre alten Nester oder bauen neue. Lautes Gekrächze ist dabei inklusive.

Brutzeit der Saatkrähe beginnt, Tiere werden immer mehr in der Ulmer Innenstadt und in Neu-Ulm, Händler und Anwohner fühlen sich belästigt und sind frustriert, Experten sagen, es braucht ein städteübergreifendes Konzept zum Umgang mit Saatkrähe

Saatkrähen sorgten in letzter Zeit wiederholt für Ärger. Bei Laupheim wurden nun mehrere tot aufgefunden. Sie könnten vergiftet worden sein.

Matthias Kessler
  • 13 tote Saatkrähen, ein Bussard und ein Habicht bei Laupheim entdeckt; mögliche Vergiftung.
  • Keine äußerlichen Verletzungen; Ergebnisse der Untersuchung in 2-6 Wochen erwartet.
  • Landratsamt Biberach warnt: Haustiere und Kinder fernhalten.
  • Hinweise zur Ursache an die Untere Naturschutzbehörde melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vielleicht vergiftet: 13 tote Saatkrähen, ein toter Bussard und ein totes Habichtweibchen sind diese Woche im Raum Laupheim gefunden worden. In der Woche zuvor tauchten bereits einzelne tote Krähen in dem Gebiet auf. Die Vögel hatten keinerlei äußerliche Verletzungen, weshalb der Verdacht einer Vergiftung im Raum steht.

Auf Haustiere und Kinder aufpassen

Der Bussard hatte vermutlich an den Kadavern der Krähen gefressen. Ihn, den Habicht und elf der Saatkrähen untersuchte das staatliche tierärztliche Untersuchungsamt in Aulendorf. Es stellte keine Hinweise auf eine Vergiftung fest. Die genaue Todesursache ist also weiter unklar. Die Tiere werden jetzt noch intensiver untersucht. Ein Ergebnis ist in zwei bis sechs Wochen zu erwarten.

Das Landratsamt Biberach empfiehlt, Haustiere nicht frei herumlaufen zu lassen und auch Kinder nicht in die Nähe der Krähen zu lassen. Hinweise zur Ursache des Vogelsterbens können an die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Biberach (unb@biberach.de) gegeben werden.