Großeinsatz in Konstanz: Unbekannte Substanz in der Innenstadt verletzt mehrere Menschen

Am Münsterplatz in Konstanz gibt es einen Großeinsatz.
Hanser/swd-medien /dpa- Großeinsatz in der Konstanzer Altstadt wegen einer unbekannten Substanz.
- 15 Personen leicht verletzt, 3 ins Krankenhaus gebracht.
- Sperrung rund um den Münsterplatz wegen unklarer Gefahrenlage.
- Vermutlich Austritt des Stoffs im Kulturzentrum – Ursache noch unklar.
- Feuerwehr untersucht die Substanz im betroffenen Gebäude.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Kulturzentrum am Münster in Konstanz ist am Mittwochnachmittag (21.01.2026) eine noch unbekannte Substanz ausgetreten – mehrere Menschen klagten anschließend über Reizungen der Atemwege. Wie die Polizei am Abend mitteilte, wurden 15 Personen leicht verletzt, drei Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden.
Was die Atemwegsreizungen letztlich auslöste, sei bislang nicht feststellbar gewesen, teilte die Polizei nach Einsatzende mit. Die Feuerwehr habe gegen 20.20 Uhr Entwarnung gegeben, da sämtliche Messungen keine Hinweise auf Gefahrstoffe ergeben hätten. Die Ermittlungen zur Ursache dauerten weiter an.
Münsterplatz in Konstanz gesperrt
Wegen der unklaren Gefahrenlage hatten die Einsatzkräfte den Bereich rund um den Konstanzer Münsterplatz gesperrt. Es gab einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften.
Am späten Mittwochabend konnte die Polizei dann weitere Details zu dem Vorfall nennen: Um 16:34 Uhr ging ein Alarm bei den Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache, der Gefahrstoffeinheit Konstanz (Abteilung Altstadt und der Führungsunterstützungseinheit) ein.
Da der Rettungsdienst von insgesamt 100 Betroffenen ausging, wurden starke Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus dem gesamten Landkreis alarmiert. Ebenfalls waren die Fachberater Gefahrgut des Landkreises alarmiert.
Rettungsdienst behandelt 35 Menschen
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte insgesamt 35 Betroffene antreffen, welche das Gebäude bereits verlassen hatten. Diese wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Insgesamt acht Menschen mussten medizinisch behandelt werden.
Die ersten Feuerwehrleute gingen mit Atemschutz ausgestattet in das Gebäude und stellten sicher, dass niemand mehr im Gebäude war. Parallel wurden die angrenzenden Gebäude geräumt.
Messung mit Chemieschutzanzügen am Konstanzer Münsterplatz
Danach gingen weitere Trupps unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude und nahmen mit diversen Messgeräten Messungen vor. Nach Rücksprache mit der Analytischen Task Force (ATF) wurden weitere tiefergehende Messprozedere vorbereitet.
Während der Einsatzmaßnahmen wurden die betroffenen Personen im gegenüberliegenden Münster untergebracht. Das Döbele diente als Bereitstellungsraum der nachrückenden Kräfte. Dieser wurde vom THW geführt.
Unbekannter Stoff sorgte für Atemwegsreizung
Nach insgesamt fünf Stunden mit diversen Messverfahren konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Die Messungen verliefen ohne Befund, sodass nicht gesagt werden kann welcher Stoff ausgetreten war. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mit Material von DPA.










