Unwetterwarnung in BW: Sturm, Schnee und Glätte sorgen mancherorts für Alarmstufe 3

Heftiges Schneetrieben und Glätte erschweren das Durchkommen auf den Straßen in Baden-Württemberg seit dem Sonntagabend.
Philipp von Ditfurth/dpa- Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwetter in Baden-Württemberg – Alarmstufe 3 in höheren Lagen.
- Auf dem Feldberg wurden Orkanböen mit 157 km/h gemessen, Warnung gilt bis Freitagmorgen.
- In Freiburg und Karlsruhe oberhalb von 1000 Metern drohen orkanartige Böen, Vorsicht im Freien empfohlen.
- Umgestürzte Bäume und lose Teile verursachten Schäden, Verletzte gab es bisher keine.
- Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter, Autofahrer müssen mit Schneematsch und Glätte rechnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unwetterwarnung in BW! Es stürmt heftig am Sonntag auf dem Feldberg. Der Deutsche Wetterdienst hat sogar extreme Orkanböen gemessen – und gibt die entsprechende Warnung für Teile Baden-Württembergs aus. Mit 157 Kilometern pro Stunde fegte der Wind über den höchsten Gipfel des Schwarzwaldes. „Das sind wirklich hohe Orkanböen“, sagte ein Meteorologe.
Der DWD gab eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 für die Regierungsbezirke Freiburg und Karlsruhe oberhalb von 1000 Metern heraus. Gewarnt wird vor orkanartigen Böen, bis voraussichtlich Freitagmorgen. Der Meteorologe riet zu Vorsicht und nicht in den Wald zu gehen. „Am liebsten daheim bleiben“, fasste es der Wetter-Experte zusammen.
Schwere und orkanartige Böen auch in niedrigeren Orten
Bis zum Mittag hatten die Experten hohe Windgeschwindigkeiten gemessen. In Bierbronnen (Kreis Waldshut) wurden 109 km/h gemessen, auf der Schweizer Seite in Basel sogar 102. Obwohl die Stadt den Angaben zufolge gerade mal 300 Meter hoch liegt.
Das Freiburger Polizeipräsidium berichtete von etlichen Einsätzen wegen Ästen und umgestürzten Bäumen auf Straßen. Bislang gab es keine Verletzten. Bei Hohentengen am Hochrhein (Kreis Waldshut) sei sogar ein Baum auf ein fahrendes Auto gestürzt. In Bad Säckingen fielen Stangen von einem Hausdach auf ein anderen Wagen.
Mit Schnee rechnet der DWD in der kommenden Nacht nur in geringem Ausmaß. Es sei aber nicht ausgeschlossen. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 800 Meter. Auch deswegen sollten Autofahrer vorsichtig sein: Durch den Schneematsch kann es glatt werden.
Mit Material von DPA.

