Unwetterwarnung für Baden-Württemberg
: Kommt jetzt schon der Herbst? Wetterdienst warnt vor Starkregen und Gewitter

Vor allem im Süden von Baden-Württemberg wird es am Donnerstag ungemütlich. Starkregen und Gewitter sind für den Schwarzwald und das Allgäu angekündigt. Die Aussichten im Überblick.
Von
Amelie Schröer
Ulm
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Erneut Schauer und Gewitter in Rheinland-Pfalz und Saarland: ARCHIV - 02.06.2024, Brandenburg, Sieversdorf: Ein Blitz leuchtet am späten Abend über der Landschaft. (zu dpa: «Gewitter mit Starkregen - sinkende Temperaturen») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Achtung Unwetter! In einigen Landesteilen Baden-Württembergs wird es am Donnerstag ungemütlich.

Patrick Pleul/dpa
  • Unwetterwarnung Stufe 3 für den Süden Baden-Württembergs: Starkregen bis 80 l/m² erwartet.
  • Betroffen sind Schwarzwald, Alb und Oberschwaben – Wetterlage beruhigt sich bis Freitag.
  • Temperaturen fallen: 17 °C im Allgäu bis 25 °C im Norden Baden-Württembergs am Donnerstag.
  • Ursache: Feuchte, labile Luft durch Tiefdruckgebiet an den Alpen – kaum Sonne, viel Regen.
  • Auch in Bayern Dauerregen in den Alpen, im Norden mildere Wetterlage mit vereinzelten Schauern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Donnerstag, 21.8., in manchen Teilen Baden-Württembergs vor Unwettern. So soll es im Schwarzwald bis in die Nacht zu Freitag hinein zu heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter pro Stunde kommen. Noch ungemütlicher wird es von dort in Richtung Alb und Oberschwaben, denn dort sollen zum Nachmittag lokale Unwetter mit heftigem Starkregen von 60 bis 80 Litern pro Quadratmeter aufkommen. Eine Unwetterwarnung der Stufe 3 ist in dieser Region Baden-Württembergs ausgerufen.

Tief in den Alpen bringt feuchte Luft nach Süddeutschland

Grund ist laut DWD ein Tief, das am Südrand der Alpen nach Osten hin abläuft und hochreichend feuchte und labile Luft nach Süddeutschland bringt, während der Norden des Landes weitgehend trocken bleibt.

Auch in der Region um Ulm und Neu-Ulm wird es am Donnerstag nass. Laut DWD gilt eine amtliche Warnung vor Starkregen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter. Eine Hochwassergefahr an Donau, Iller und Co. gilt aber laut Mess- und Meldestellen (noch) nicht. Derzeit liegt der Wasserstand der Donau bei etwa 133 Zentimetern, Meldestufe 1 liegt knapp drei Meter darüber. Auch die Meldestufe der Iller ist noch weit entfernt. Im Einzugsgebiet der Donau- und Illerzuflüsse von Riß, Rottum, Rot und Autrach besteht am Donnerstagmorgen ebenso nur eine mäßige Gefahr für Hochwasser.

Sonne ist entsprechend der Wetterlage den Tag über Mangelware. Auch die Temperaturen sinken im Vergleich zu den Vortagen deutlich, teils auch unter 20 Grad. Höchstwerte für den Donnerstag sind 17 Grad im Allgäu bis 25 Grad im Norden Baden-Württembergs.

Unwetterwarnung Stufe 3 im Süden Baden-Württembergs - Stand: 21.8., 7.48 Uhr

Im rot markierten Bereich auf der Karte, vom Schwarzwald aus gehend bis zur Alb und ins Allgäu, gilt eine Unwetterwarnung der Stufe 3. Stand: 21.8., 7.48 Uhr.

Screenshot Deutscher Wetterdienst

In der Nacht zu Freitag beruhigt sich die Wetterlage weitgehend, sodass es unmittelbar vor dem Wochenende trocken bleibt, mit einem Mix aus Sonne und Wolken und Temperaturen zwischen 18 Grad im Nordschwarzwald und 24 Grad am Rhein.

Starkregen auch in den Alpen

Auch in Bayern zeigt sich am Donnerstag eine eher ungemütliche Wetterlage – zumindest im Süden des Landes. So müssen sich die Menschen in den Alpen auf schauerartigen Regen einstellen, wie der DWD mitteilt. Dort kommt es bis zum Freitag zu Dauerregen mit Niederschlagsmengen von 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter in einem Zeitraum von drei bis sechs Stunden. Im Norden des Landes sind nur einzelne Schauer vorhergesagt. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 26 Grad in Aschaffenburg und 17 Grad im Oberallgäu. Auch in Bayern beruhigt sich die Wetterlage am Freitag wieder. Der Regenschirm kann dann zu Hause gelassen werden.