Unwetter über BW: Neun Menschen bei Blitzeinschlag auf Sportfest verletzt

Ein Blitz zuckt bei einem Sommergewitter in der Nacht über den Himmel. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für Samstag mit weiteren Gewittern. Von den Mittelgebirgen bis zu den Küsten könnten sie gebietsweise kräftig ausfallen.
Alexander Wolff/onw-images/dpa- Unwetter in Baden-Württemberg: Neun Verletzte nach Blitzeinschlag bei Sportfest in Rastatt.
- Sechs Betroffene kamen ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.
- Beim Handballfest zelteten Menschen auf einem Sportplatz in Niederbühl, als das Gewitter aufzog.
- In Münsingen wurde eine Frau auf einem Sportplatz leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
- DWD erwartet für Samstag weitere teils kräftige Gewitter, Unwetter nicht ausgeschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfests im baden-württembergischen Rastatt sind neun Menschen verletzt worden. Sechs von ihnen kamen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Im Zuge des Handballfests zelteten in der Nacht mehrere Menschen auf einem Sportplatz im Stadtteil Niederbühl, als ein starkes Unwetter über die Region zog.
Über die Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine Details vor. In Lebensgefahr schwebt den Angaben nach jedoch niemand.
Während des Unwetters schlug ein weiterer Blitz in Münsingen im Landkreis Reutlingen ein und verletzte eine Frau leicht. Sie war laut Polizei im Stadtteil Dottingen auf einem Sportplatz unterwegs gewesen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.
Wo es am Samstag noch gewittern könnte
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für Samstag mit weiteren Gewittern. Von den Mittelgebirgen bis zu den Küsten könnten sie gebietsweise kräftig ausfallen. Unwetter seien nicht ausgeschlossen. Die Gewitterfront werde langsam in Richtung Osten ziehen. „Dort dann im Laufe des Nachmittags Intensivierung und vereinzelte Unwetter wahrscheinlich“, hieß es vom DWD.
Am Spätnachmittag und Abend seien dann auch in den übrigen Regionen - abgesehen vom äußersten Nordwesten - erneut einzelne kräftige Gewitter möglich, „allerdings nur sehr kleinräumig und bei Weitem nicht überall“.
Bereits am Freitag waren über die südwestlichen Teile Nordrhein-Westfalens Gewitter gezogen. Über größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Der DWD hatte zuvor Unwetterwarnungen unter anderem für die Regionen Aachen, Bonn, Köln, Neuss, Düsseldorf, Solingen und Wuppertal sowie den Oberbergischen Kreis und den Kreis Olpe veröffentlicht. Auch in Rheinland-Pfalz gab es Unwetter.
