Unglück in Österreich
: 19 Personen aus Seilbahn bei Dornbirn gerettet

Ein beliebter Berg im Westen Österreichs bietet Ausblicke auf den Bodensee und das Rheintal. Ausflugsgäste wurden von einem Windstoß überrascht. Stundenlang mussten sie in einer Gondel ausharren.
Von
dpa
Dornbirn
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Insassen der Dornbirner Karrenseilbahn werden von einem Hubschrauber aus der Gondel gerettet.

Maurice Shourot/APA/dpa
  • Nach Unwetter saßen 19 Personen und ein Hund in Seilbahn bei Dornbirn fest.
  • Rettung per Helikopter nach über 4 Stunden nötig, da Seile sich überschlagen hatten.
  • Gondel hing in 60–80 Metern Höhe, reguläre Rettung war nicht möglich.
  • Karrenseilbahn führt auf 970 m hohen Karren mit Blick auf Bodensee und Rheintal.
  • Ursache: Sturmschäden durch heftigen Windstoß am Montagnachmittag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einem Unwetter im westlichen Österreich haben 19 Personen in einer Seilbahn bei Dornbirn festgesessen. Nach mehr als vier Stunden lief ein schwieriger Rettungseinsatz an, wie der Sender ORF berichtete. 

Nach Angaben der Stadtverwaltung entgleisten Seile der Karrenseilbahn am Montagnachmittag wegen eines heftigen Windstoßes, wie die Presseagentur APA berichtete. Eine Kabine, in der sich nicht nur Menschen, sondern auch ein Hund befand, hing demnach in 60 bis 80 Metern Höhe. 

Weil sich zwei Seile überschlagen hatten, konnten die Fahrgäste nicht mit der dafür vorgesehenen Rettungsgondel in Sicherheit gebracht werden. Stattdessen wurden Einsatzkräfte am Abend von einem Helikopter abgeseilt, um die festsitzenden Menschen zu befreien, wie der ORF meldete. 

Die Karrenseilbahn führt von Dornbirn auf den etwa 970 Meter hohen Karren, der einen Ausblick auf das Rheintal, den Bodensee und auf Schweizer Berge bietet.

Das Bild zeigt Sturmschäden an der Karrenseilbahn Dornbirn. Nach einem kurzen, heftigen Unwetter, sitzen in Vorarlberg 19 Personen und ein Hund in einer Gondel fest. Nach mehr als vier Stunden lief ein schwieriger Rettungseinsatz an, wie der Sender ORF berichtete.

Stadt Dornbirn/dpa