Unglück auf Campingplatz
: Tragödie in Frankreich – Stuttgarter fährt eigenes Kind tot

Ein 45-Jähriger Mann aus Stuttgart hat am Mittwoch seine eineinhalb Jahre alte Tochter mit einem SUV erfasst. Das Unglück ereignete sich auf einem Campingplatz.
Von
Michael Bosch
Grostenquin
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ARCHIV - 30.05.2021, Frankreich, Le Lardin-Saint-Lazare: Ein französisches Polizeiauto steht auf einer Straße. Beamte haben einen 43 Jahre alten Mann festgenommen, der seinen neunjährigen Sohn über ein Jahr in einem Lieferwagen gefangen gehalten haben soll. Von Nachbarn alarmierte Beamte entdeckten das Kind nackt und unterernährt in dem Fahrzeug auf dem Hof eines Mehrfamilienhauses in der elsässischen Ortschaft Hagenbach.  (zu dpa: «Neunjähriger nackt und unterernährt in Kleinbus entdeckt») Foto: Diarmid Courreges/AFP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf einem Campingplatz ist ein 18 Monate altes Mädchen ums Leben gekommen (Symbolbild)

AFP
  • Campingplatz in Grostenquin: Vater aus Stuttgart überfährt seine 18 Monate alte Tochter.
  • Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, das Kind starb laut Charante Libre.
  • Drei Brüder versuchten, das Mädchen vom SUV fernzuhalten – vergeblich.
  • Staatsanwaltschaft spricht von „zufälligen Umständen“, keine Drogen oder Alkohol im Spiel.
  • Grostenquin liegt im Departement Grand Est, rund 40 Kilometer südlich von Saarbrücken.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein Familienvater aus Stuttgart hat auf einem Campingplatz im französischen Grostenquin seine eigene Tochter überfahren. Das 18 Monate alte Mädchen starb, wie die lokale Zeitung Charante Libre berichtet. Der tödliche Unfall hatte sich demnach am Mittwoch ereignet.

Der 45-Jährige habe versucht, den Geländewagen umzuparken, teilte die Staatsanwaltschaft in Sarreguemines mit, wie französische Medien berichteten. Das Mädchen sei zunächst mit seinen zwei Zwillingsbrüdern im Alter von vier Jahren und einem weiteren sieben Jahre alten Bruder vom Auto ferngehalten worden.

Unerwartet seien die Kinder dann doch in die Nähe des Wagens geraten und das Mädchen sei erfasst worden, in dem Bericht spricht die zuständige Staatsanwaltschaft von „zufälligen Umständen“. Die Mutter habe sich zu dem Zeitpunkt in einem Bungalow befunden, in dem die Familie einquartiert werden sollte. Der 45-jährige Familienvater habe nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden, hieß es.

Unfall kurz nach der Ankunft

Zahlreiche Rettungskräfte rückten zum Unfallort aus und bemühten sich vergeblich um eine Wiederbelebung des Kindes, berichtete die Zeitung „Le Républicain Lorrain“. Für die betroffene deutsche Familie sei psychologische Hilfe organisiert worden.

Zu dem Unglück sei es am Eingang des Campingplatzes kurz nach dem Eintreffen der Familie am Mittwochnachmittag gekommen, berichtete die Zeitung. Nach Angaben des Senders ICI hatte die Familie um die Einquartierung in einem anderen Bungalow gebeten, als denjenige, der zunächst für sie vorgesehen war. Der Vater habe das Auto umparken wollen, um den Wagen in der Nähe der neuen Unterkunft abzustellen. Der genaue Unfallhergang werde von der örtlichen Polizei ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.