Unfall im Europa-Park: Arbeiter wird von Achterbahn mitgezogen und schwer verletzt

Im Europa-Park kam es zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 31-Jähriger schwer verletzt wurde.
Philipp von Ditfurth/dpa- Schwerer Arbeitsunfall an der Wasserachterbahn „Poseidon“ im Europa-Park in Rust.
- Ein 31-Jähriger wurde beim Vorfall am 9.9.2025 schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
- Unfallursache: Sicherungsgurt des Arbeiters wurde von einem Wagen erfasst – keine weiteren Betroffenen.
- Polizei: Keine Hinweise auf Fremdverschulden – Gutachter zur Klärung eingeschaltet.
- „Poseidon“-Bahn war während der Wartungsarbeiten für Besucher geschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Lieblingsziel für Adrenalin-Junkies und alle, die Freude an Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften haben, wird zum Ort eines tragischen Unfalls: Ein 31-Jähriger ist bei Wartungsarbeiten im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) schwer verletzt worden. Der Mann wurde nach dem Vorfall, der sich am Dienstag (9.9.2025) an der Wasserachterbahn „Poseidon“ ereignet hat, mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei berichtete.
Der 31-Jährige hatte wohl noch Glück im Unglück: Eine Sprecherin des Unternehmens ging von einer schnellen Genesung aus – der Patient sei auf dem Weg der Besserung, hieß es zwei Tage nach dem Arbeitsunfall.
Der Mann habe auf einem 20 Meter hohen Podest gearbeitet, schilderte die Polizei. Er habe die Bahn wohl zu früh in Betrieb gesetzt. Ein Wagen habe dann einen Sicherungsgurt des 31-Jährigen erfasst - dies führte nach ersten Erkenntnissen dazu, dass der Arbeiter kurzzeitig mitgezogen und gegen den Wagen geschleudert wurde. Als der Gurt riss, kam der Mann auf dem Podest zum Liegen.
Ein zweiter Mitarbeiter war ebenfalls mit den Wartungsarbeiten beschäftigt und musste den Unfall mitansehen, sagte ein Polizeisprecher. Er habe einen Notaus-Schalter betätigt, um die Bahn zu stoppen.
„Poseidon“-Achterbahn nach Unfall wieder in Betrieb
Der Sprecher des Europa-Parks sagte, die „Poseidon“-Bahn sei während der Arbeiten nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet gewesen. Andere Menschen waren demnach nicht von dem Unfall betroffen. Die Bahn wurde von der Polizei noch am Dienstagabend wieder freigegeben und war ab Mittwoch wieder normal in Betrieb. Mit Hinweis auf die Privatsphäre des 31-Jährigen machte der Sprecher keine Angaben, ob er ein Mitarbeiter des Parks oder einer Wartungsfirma ist.

Bei Wartungsarbeiten an der Wasserachterbahn „Poseidon“ im Europa-Park kam es zu einem schweren Unfall.
Philipp von Ditfurth/dpaStaatsanwaltschaft beauftragt Gutachter
Es liegen laut Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Staatsanwaltschaft Freiburg habe sich eingeschaltet und zur genauen Klärung des Ablaufs einen Gutachter eingeschaltet.
Der Europa-Park mit Achterbahnen, anderen Fahrgeschäften und Hotels entstand vor 50 Jahren nördlich von Freiburg und hat über sechs Millionen Besucher im Jahr. Das Fahrgeschäft „Poseidon“ kombiniert eine Achterbahn- mit einer Bootsfahrt.