Unfall auf der B31
: Drei Tote und drei Schwerverletzte bei Frontalcrash nahe Überlingen

Ein schwerer Unfall hat am Mittwochnachmittag die Rettungskräfte am Bodensee gefordert. Auch Hubschrauber waren im Einsatz, um die Schwerverletzen abzutransportieren.
Von
afp
Ravensburg
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Drei Tote nach Unfall am Bodensee: 04.06.2025, Baden-Württemberg, Überlingen: Zwei Unfallfahrzeuge stehen auf der Bundesstraße B31. Bei dem schweren Verkehrsunfall am Bodensee sind drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden nach Angaben der Polizei schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Autofahrer am Nachmittag in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten. In der Folge stieß er frontal gegen einen entgegenkommenden Wagen. In beiden Fahrzeugen saßen jeweils drei Insassen. Foto: Hanser/swd-medien/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B31 sind nahe Überlingen drei Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden schwer verletzte.

Hanser/swd-medien/dpa
  • Frontalcrash auf der B31 nahe Überlingen: Drei Tote und drei Schwerverletzte.
  • Unfall am 04.06.2025, alle Beteiligten über 70 Jahre alt.
  • Zwei Frauen (71, 75) im Verursacherauto und eine Frau (74) im zweiten Wagen starben.
  • Drei Hubschrauber und 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
  • Straße gesperrt, Unfallursache unklar, Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Verkehrsunfall sind auf einer Bundesstraße nahe dem baden-württembergischen Überlingen am Mittwoch (04.06.2025) drei Menschen getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Ravensburg mitteilte, geriet am Nachmittag auf der B31 ein mit drei Menschen besetztes Auto in einer langgezogenen Kurve in den Gegenverkehr und prallte frontal in einen Wagen mit ebenfalls drei Insassen. Mehrere Menschen wurden in Fahrzeugen eingeklemmt.

Alle Beteiligten waren über 70 Jahre alt

Zwei 71 und 75 Jahre alte Mitfahrerinnen aus dem Verursacherauto starben, der 75-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Auch im zweiten Wagen starb eine 74-jährige Mitfahrerin, der 86-jährige Fahrer und ein 75-jähriger Insasse wurden schwer verletzt.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Hubschraubern, mehreren Notärzten sowie zahlreichen Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort war, erstversorgt und in Kliniken gebracht. Die Feuerwehr war mit rund 30 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen am Unfallort.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, auch ein Gutachter wurde hinzugezogen. Die betroffene Straße wurde in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Zur Betreuung von Ersthelfern, Zeugen und Einsatzkräften war die psychosoziale Notfallversorgung ebenfalls im Einsatz.