Unfall auf der A81: US-Militärtruck schiebt sieben Autos ineinander – 120.000 Euro Schaden

Außer dem Militärfahrzeug mussten auch zwei Pkw abgeschleppt werden.
SDMG / Dettenmeyer- US-Militärtruck verursacht Unfall auf der A81, sieben Autos beschädigt, vier Verletzte.
- Unfall nahe Stuttgart führte zu Staus, Schadenshöhe 120.000 Euro.
- Zwei Verletzte ins Krankenhaus, zwei weitere vor Ort behandelt.
- Unfallursache vermutlich technischer Defekt am Militärfahrzeug.
- Bergung und Räumung dauerten sechs Stunden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Fahrer eines US-Militärfahrzeuges hat auf der Autobahn 81 im Landkreis Böblingen acht Fahrzeuge beschädigt. Bei dem Unfall wurden außerdem mehrere Menschen verletzt. Möglicherweise wegen eines technischen Defektes verlor der 28-jährige Fahrer des Militärtrucks am Dienstagabend (28.1.) gegen 17:20 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Demnach habe der Fahrer, der Richtung Singen unterwegs war, versucht, auf den mittleren Fahrstreifen auszuweichen, schob jedoch vier Fahrzeuge ineinander. Die Insassen blieben unverletzt.
Der Lkw-Fahrer geriet mit seinem Fahrzeug der Mitteilung zufolge danach auf die linke Fahrbahn. Dabei beschädigte er drei weitere Fahrzeuge. Der Rettungsdienst brachte einen 59 Jahre alten Autofahrer und dessen 21-jährige Beifahrerin vorsorglich in ein Krankenhaus. Zwei andere Autofahrer im Alter von 68 und 43 Jahren wurden am Unfallort behandelt und gingen danach selbst zum Arzt
Unfall verursacht mehrere Staus
Zwei der Autos sowie das Militärfahrzeug mussten abgeschleppt werden, an den beiden Pkw entstand Totalschaden. Den gesamten Sachschaden schätzt die Polizei auf 120.000 Euro. Zwei Fahrstreifen der A81 mussten gesperrt werden, der linke bis zum Ende der Bergung. Nach knapp sechs Stunden, gegen 23:08 Uhr, waren sowohl die Bergungsarbeiten als auch die Räumung und Reinigung der mehr als hundert Meter langen Unfallstelle den Angaben nach beendet.
Die genaue Unfallursache ist der Polizei noch nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen geht sie aber von einem technischen Defekt am Militär-Lkw aus. Durch den Verkehrsunfall kam es zu Verkehrsbehinderungen und Stau sowohl auf der A8 Richtung München vom Autobahndreieck Leonberg kommend, auf der Überleitung auf die A81 Richtung Singen sowie auf der Überleitung der A8 von München kommend auf die A81 Richtung Singen. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte sieben Streifenbesatzungen im Einsatz. Ferner waren zur Unterstützung Einsatzkräfte der US-Militärpolizei, des Rettungsdienstes und der Autobahnmeisterei Herrenberg beteiligt.
Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.
