Unfall auf der A7: Drei Zusammenstöße in einer halben Stunde

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind nach zwei Unfällen auf der A7 zwischen Niederstotzingen und Langenau im Einsatz.
onw-imagesAuf der Autobahn 7 im Kreis Heidenheim in Baden-Württemberg nahe der Grenze zu Bayern ist es am Freitagnachmittag (13.9.) zu einem Unfall mit mehreren Verletzten gekommen, darunter auch ein Kind. Nach vorläufigem Kenntnisstand seien gegen 13.50 Uhr sechs Fahrzeuge beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
Laut einer Polizeimeldung vom Samstagmorgen passierte der Unfall wie folgt: „Ein 38 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters bemerkte zu spät, dass eine vor ihm auf der linken Spur fahrende 29 Jahre alte Frau mit ihrem BMW bremsen musste und prallte auf diese auf. Aufgrund des Aufpralls fuhr die 29-Jährige auf die rechte Spur und kollidierte dort mit einem Toyota, in welchem eine 39 Jahre alte Frau mit ihrer 5-jährigen Tochter unterwegs war. Der Toyota wurde nach rechts abgewiesen und kollidierte mit der Leitplanke. Im weiteren Verlauf touchierte die 29-jährige BMW-Lenkerin den vor ihr fahrenden BMW eines 36 Jahre alten Mannes, bevor sie ihre Fahrt an der Mittelleitplanke beendete. Ein weiterer Pkw der Marke Seat wurde durch das Unfallgeschehen am Heck beschädigt.“
Nach den Zusammenstößen weiß die Polizei bisher von vier Verletzten: Laut den Ermittlungen der Verkehrspolizei Heidenheim wurden der 38-jährige Unfallverursacher sowie die 39-jährige Toyota-Fahrerin und ihre Tochter leicht verletzt. Die 29 Jahre alte BMW-Fahrerin, auf deren Wagen der Kleintransporter zuerst aufgefahren war, wurde mittelschwer verletzt. Die Polizei schätzt den bei diesem Unfall entstandenen Sachschaden auf 85.000 Euro.
Im Stau passiert ein weiterer Unfall
Kurz nach diesem Unfall krachte es in Fahrtrichtung Ulm erneut: Eine 73-Jährige fuhr mit ihrem Ford in den verunglückten Kleintransporter. Durch diesen Aufprall wurden die Frau und ihre 66 Jahre alte Beifahrerin schwer verletzt. Der Ford musste aufgrund seiner Beschädigungen durch einen Abschleppdienst geborgen werden, die Polizei geht von 2000 Euro Sachschaden aus. Genau wie die Verletzten des ersten Unfalls kümmerte sich der Rettungsdienst um die beiden Frauen und brachte Verletzte in umliegende Krankenhäuser.
Auch auf der Gegenfahrbahn kracht es
Im Stau auf der Gegenfahrbahn Richtung Würzburg passierte nur eine halbe Stunde später ein dritter Unfall. Ein 53 Jahre alter Mann bremste aufgrund stockenden Verkehrs seinen Mercedes bis zum Stillstand ab. Dies bemerkte ein ihm folgender 39 Jahre alter Mercedesfahrer zu spät und fuhr auf den stehenden Wagen auf. Kurz darauf prallte dann ein Skoda, der von einem 69 Jahre alten Mann gelenkt wurde, in die beiden verunfallten Mercedes.
Der 45 Jahre alter Beifahrer des erstgenannten Mercedes und ein 96 Jahre alter Mitfahrer des Skoda wurden zu Untersuchungen in nahegelegene Kliniken eingeliefert. Wie schwer beide verletzt wurden, ist der Polizei noch nicht bekannt. Die Ermittler schätzen den entstandenen Sachschaden auf 30.000 Euro. Nach Informationen der Heidenheimer Zeitung hatten mutmaßlich langsam fahrende Gaffer den Stau verursacht.
Mit Informationen der dpa.
