Unfall an Bahnübergang
: Regionalzug rast in festgefahrenen PKW

Ein Regionalzug ist am Samstagabend auf einem Bahnübergang bei St. Georgen (Schwarzwahl-Baar-Kreis) mit einem PKW zusammengeprallt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Von
Amelie Schröer
St. Georgen
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Am Samstagabend stieß ein Regionalzug an einem Bahnübergang in St. Georgen mit einem PKW zusammen. Verletzt wurde dabei niemand.

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Eine 34-Jährige hatte sich, nach bisherigem Stand der Erkenntnisse, mit ihrem Auto beim Rangieren im Gleisschotter des Bahnübergangs festgefahren. Glücklicherweise verließ sie mit ihrem einjährigen Kleinkind das Auto rechtzeitig, um Hilfe zu holen – und verhinderte dadurch Schlimmeres. Denn in dieser Zeit (gegen 18 Uhr) näherte sich ein mit etwa 140 Passagieren besetzter Regionalzug in Richtung Karlsruhe und fuhr, trotz eingeleiteter Bremsung, auf den PKW auf. Dieser wurde vom Zug mehrere hundert Meter weit mitgeschleift und total beschädigt. Auch am Triebwagen entstand ein erheblicher Sachschaden.

Alle Personen blieben unverletzt

Sowohl die Personen im Zug als auch die 34-Jährige mit ihrem Kind blieben unverletzt. Letztere erlitt einen Schock. Zur Bergung der Passagiere, des Zuges und des Autos musste die Strecke zwischen Konstanz und Karlsruhe bis 22.30 Uhr voll gesperrt werden. Der Zugbetrieb wurde dadurch erheblich behindert. Für die Insassen des Zuges wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Im Einsatz waren neben einem Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei auch die Bundespolizei und Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die Verkehrspolizei aus Zimmern ob Rottweil hat die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen übernommen.