Unfall bei der EM
: Trauerfeier für den getöteten Motorradpolizisten

Nach dem Unfalltod eines Motorradpolizisten im Rahmen des EM-Programms haben Kolleginnen und Kollegen bereits innegehalten. Nun wird des Mannes in einer Trauerfeier gedacht.
Von
dpa
Stuttgart
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Gedenkfeier für gestorbenen Motorradpolizist: ARCHIV - 01.07.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Kollegen gedenken im Innenhof des Neuen Schlosses mit einer Schweigeminute eines gestorbenen Motorradpolizisten. Der 61-jährige Polizist war am 24. Juni bei der Begleitung des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán nach einem EM-Spiel in Stuttgart bei einem Unfall so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus gestorben ist. (zu dpa: «Trauerfeier für den getöteten Motorradpolizisten») Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kollegen gedenken im Innenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart mit einer Schweigeminute eines gestorbenen Motorradpolizisten.

Christoph Schmidt/dpa

Nach dem Unfalltod eines Motorradpolizisten bei der Begleitung des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán in Stuttgart vor mehr als drei Wochen gedenken unter anderem Politiker sowie Kolleginnen und Kollegen des Mannes. Geplant ist am Freitag zunächst ein Trauermarsch vom Stuttgarter Hauptbahnhof zur Domkirche St. Eberhard (09.30 Uhr). Dort soll der tödlich verunglückte Beamte am Freitag in einer Trauerfeier (10.30 Uhr) unter anderem im Beisein von Innenminister Thomas Strobl (CDU) gewürdigt werden. Eine Woche nach dem Unfall hatten bereits Hunderte Kolleginnen und Kollegen des 61-Jährigen gedacht und für eine Schweigeminute auf dem Schlossplatz innegehalten.

Der Polizist war am 24. Juni in Stuttgart bei einem Unfall so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus starb. Die Motorradstaffel der Verkehrspolizei Stuttgart hatte den Staatsgast Orbán am Montag nach einem EM-Spiel der Nationalmannschaft seines Landes auf dem Weg zum Stuttgarter Flughafen eskortiert. Dabei war eine 69-jährige Autofahrerin mit dem Motorrad des Beamten zusammengestoßen. Das Motorrad des Polizisten war durch die Wucht des Aufpralls gegen das Motorrad des 27-jährigen Kollegen geschleudert worden, der den Kreuzungsbereich abgesperrt hatte und schwer verletzt wurde.