Unfall am Bodensee
: Tödlicher Motorbootausflug: Mann gerät unter Schiffsschraube

Es sollte wohl ein schöner Wassersportausflug werden, am Ende stirbt ein Mann. Es ist nicht der erste Unfall beim Wakeboarden in diesem Sommer.
Von
dpa
Langenargen
Jetzt in der App anhören
Bodensee

Am Wochenende ereignete sich auf dem Bodensee ein tödlicher Unfall.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei einem Motorbootausflug auf dem Bodensee ist ein Mann tödlich verletzt worden. Der Mann „wollte Wakeboard fahren“, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Dabei sei er unter die Schiffsschraube des Bootes geraten, welches ihn gezogen hat. Der Mann war demnach mit einer Gruppe unterwegs. Weitere Informationen machte die Polizei zunächst nicht, die Ermittlungen laufen.

Ein ähnlicher Unfall hatte sich Anfang August auf dem Rhein bei Rheinmünster im Landkreis Rastatt ereignet. Dort war eine junge Frau beim Wakeboardfahren ebenfalls in eine Schiffsschraube geraten und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sollte die Wassersportlerin von einem Schnellboot gezogen werden. Als das Boot anfuhr, war die 25-Jährige der Polizei zufolge vermutlich zu nah an der Schiffsschraube und wurde von dieser erfasst.

Beim Wakeboardfahren werden Sportler an einem Seil hinter einem schnellen Boot oder per Wasserskilift durch das Wasser gezogen. Die Füße sind oft auf dem Board festgeschnallt. Wakeboarden ist eine Alternative zum Wasserskifahren.