Undankbarer Deal
: Mann will Drogen an Polizisten verticken

Statt Geld kassiert ein Dealer in der Ravensburger Innenstadt eine Anzeige.
Von
Isabelle Jahn
Ravensburg
Jetzt in der App anhören
Sichergestelltes Marihuana: ARCHIV - 13.10.2019, Bayern, Wernberg-Köblitz: Sichergestelltes Marihuana ist an einer Kontrollstelle der Polizei an der A93 zu sehen. (zu dpa: «Verdächtige Reaktion lenkt Polizei auf mutmaßlichen Drogendealer») Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Drogendealer bot seine Ware in der Ravensburger Innenstadt ausgerechnet einem Polizeibeamten an.

Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)
  • Ein Dealer bot einem Zivilpolizisten in Ravensburg Marihuana an und wurde angezeigt.
  • Der Vorfall ereignete sich am 24.10.2024 um 19 Uhr in der Innenstadt.
  • Der Polizist entdeckte eine Kleinmenge Marihuana beim 36-jährigen Verdächtigen.
  • Trotz legalisierten Konsums bleibt der Verkauf von Cannabis strafbar in Deutschland.
  • Der Dealer muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war zwar nur eine „Kleinmenge Marihuana“, die die Polizei laut ihrem Bericht bei dem 36-Jährigen beschlagnahmte. Mit strafrechtlichen Konsequenzen – nämlich einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft – muss der Mann, der einem Polizisten Drogen zum Kauf angeboten hat, jetzt trotzdem leben.

Dealer in Ravensburg ertappt: Polizist war in Zivil unterwegs

Der Beamte war am Donnerstag (24.10.2024) gegen 19 Uhr in Zivil in der Ravensburger Innenstadt unterwegs und für eine der regelmäßig stattfinden Kontrollen im Rahmen der Aktion „Sichere Altstadt“ beauftragt, als ihm der 36-Jährige Marihuana anbot. Der Beamte gab sich zu erkennen und durchsuchte den Tatverdächtigen, wobei er die geringen Drogenmengen fand. Der Konsum von Cannabis ist in Deutschland seit der Legalisierung zwar nicht mehr strafbar, der Verkauf allerdings schon.