Unglück an Heiligabend
: Mann wird auf Bahnübergang von Zug erfasst und getötet

An Heiligabend gelangt ein Mann in Geisingen (Kreis Tuttlingen) auf die Bahngleise an einem Übergang – trotz Rotlicht und Schranke. Ein heranfahrender Zug erfasst ihn.
Von
SWP
Geisingen
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Unfall am Bahnübergang: ARCHIV - 01.09.2013, Niedersachsen, Rieste: Blick auf ein Warnschild für einen unbeschrankten Bahnübergang. (zu dpa: «Mann wird auf Bahnübergang von Zug erfasst und getötet») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf einem Bahnübergang im Kreis Tuttlingen kam es an Heiligabend zu einem tödlichen Unfall.

Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)
  • An Heiligabend wurde ein Mann in Geisingen (Kreis Tuttlingen) von einem Zug erfasst und getötet.
  • Der Mann betrat trotz Rotlicht und geschlossener Schranke die Gleise; die Identität ist noch ungeklärt.
  • Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang mit separaten Schranken für Fahrzeuge und Fußgänger.
  • Die Polizei vermutet nach aktuellem Stand einen Unfall, keinen Suizid.
  • Über 70 Fahrgäste waren im betroffenen Zug; die Strecke war drei Stunden gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Mann ist auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet worden. Er gelang an Heiligabend vormittags trotz Rotlicht und geschlossener Bahnschranke auf die Gleise in Geisingen (Landkreis Tuttlingen), wie die Polizei mitteilte. Der Bahnübergang hat separate Schranken für Fahrzeuge und Fußgänger. Das Opfer war den Angaben zufolge zu Fuß unterwegs. „Stand jetzt gehen wir von einem Unfall und nicht von Suizid aus“, sagte ein Polizeisprecher.

Identität des Opfers noch ungeklärt

Bislang ist der Mann nicht identifiziert. Die Ermittler versuchen weiter herauszufinden, wer der Unbekannte ist. In dem Zug, der das Opfer erfasste, befanden sich über 70 Fahrgäste. Die Bahnstrecke zwischen Donaueschingen und Tuttlingen war für rund drei Stunden gesperrt.