Tödliche Wanderunfälle in Bayern: 57-Jährige aus dem Schwarzwald stürzt 200 Meter in die Tiefe – Weitere Frau stirbt in Ramsau

Für eine 56-jährige Wanderin in Bayern kam nach einem tiefen Sturz jede Hilfe zu spät.
© Jörg Lantelme/adobe.stock.com (Symbolbild)Eine 57-jährige Frau aus dem Schwarzwald ist am Freitagnachmittag bei einer Wanderung am Hammerstielsteig in Bayern ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, habe ihr Mann habe den Unfall mitangesehen. Die Frau sei in dem steilen Gelände auf einem befestigten Weg ausgerutscht und rund 200 Meter in die Tiefe gestürzt. Bergretter, Polizei und die Luftrettung konnten der Frau nicht mehr helfen. Wie genau es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei jedoch aus.
29-Jährige stürzt 300 Meter in die Tiefe
Einen Tag später kam es im Berchtesgardener Land zu einem weiteren tödlichen Wanderunglück. Eine 29-jährige Frau war am frühen Samstagmorgen mit einer Bekannten am Berg Hochkalter in Ramsau bei Berchtesgaden unterwegs gewesen. Sie rutschte aus bislang ungeklärter Ursache aus und stürzte etwa 300 Meter in die Tiefe. Beim Eintreffen der Rettungskräfte mit einem Hubschrauber war sie bereits tot. Die Begleiterin wurde mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht und anschließend betreut. Die Polizei untersucht auch hier, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
Vor einem Jahr: Wanderer aus Kreis Reutlingen stirbt in Tirol
Vergangenes Jahr starb ein Wanderer aus dem Kreis Reutlingen bei einer Wanderung in Tirol. Der Mann hatte im August 2022 eine Bergtour im Tiroler Kaisergebirge unternommen, beim Abstieg vom Gipfel des Zettenkaisers gestürzt und von Felsen verschüttet worden.
